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Risiko ist ein Menschenrecht

Jan 31, 2015   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Bike, Blog, Klettern, on the top, Portfolio, Snowboard, Sport, Wandern  //  4 Kommentare

Alles hängt davon ab welche Erfahrungen Du im Leben machen möchtest. Wenn du Intensiv Leben willst, musst du bereit sein ein Risiko einzugeben. Wenn du was Riskiert, lebst du vielleicht nicht so lange, aber solange du Lebst ist es ein grossartiges Leben. Für manche Dinge muss man eine hohen Preis bezahlen. Man bekommt nix umsonst. Man MUSS was Riskieren. Ohne Risiko geht gar nix. Ein Leben ohne Risiko ist so oder so nicht real.

Nicht zu verwechseln sich selber oder andere bewusst einer lebensbedrohlicher Gefahr auszusetzen!
Leichtsinn ist, wenn man die Schwierigkeit mit der Gefahr verwechselt.
Ein Risikomanagement in jeder Lebenslage ist wichtig und gesund. Die wenigsten der Extremsportler sind Lebensmüde. Im Gegenteil. Perspektivlosigkeit und Langeweile ist der Todfeind.

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Risikoaktivitaetenverordnung

Nov 12, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, Snowboard, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Das neue Bundesgesetzt über das Bergführerwesen und das Anbieten weiterer Risikoaktivitäten ist beschlossene Sache und trifft am 1. Januar 2014 in Kraft.
Um was geht es in diesem Gesetz, Wer betrifft es und warum die Sicherheit darunter leidet…

Je mehr das Gesetz bei den einzelnen verantwortlichen Gremien und Stellen ankommt, desto klarer wird, welche schlechte Lösung damit erstellt wurde.

Hauptgrund hierzu sind die Kriterien der Abgrenzung: Liegt der Verdienst eines Schneesport-, Ski- oder Snowboardlehrers innerhalb der “Risikotätigkeit” unter 2300.- Sfr. pro Jahr, kann man praktisch alles machen, egal wo und wann, selbst Bergführer Tätigkeiten sind möglich. Unter Risikotätigkeit für Snowboard Instruktoren wird hier Folgendes verstanden: Fahrten oberhalb der Waldgrenze und ausserhalb des Verantwortungsbereichs der Bergbahnen abseits der Piste, oberhalb der Waldgrenze auf einer Tour bis 35° und auf einer Variante oberhalb der Waldgrenze ab 30° bis 40° Hangneigung.

Das heisst, nur Anbieter von Risikotätigkeiten mit einem spezifischen Verdienst “über 2300.- Sfr. pro Jahr” (nur innerhalb der Risikotätigkeit und wohlgemerkt nur über der Waldgrenze also ab ca. 2200 M.ü.M. geltend) müssen eine Bewilligung beantragen. Alle anderen, und damit wohl 98% der Ski und Snowboardlehrer, die nicht mehr als 2300.- pro Saison innerhalb dieses Risikobreichs verdienen, brauchen innerhalb dieser Beschränkung keine Bewilligung. Im Klartext heisst das bei der Rechtsprechung, dass der oder die Schneesportlehrerin im Nachteil ist, wenn er/sie eine Bewilligung besitzt. Denn sollte ein Unfall passieren, werden Bewilligungsinhaber aufgrund ihrer zusätzlichen Bewilligung einer anderen Massfigur gegenüber gestellt und haben eine verschärfte Rechtsprechung und Beurteilung zu er- warten. Es ist deshalb jedem, dessen Verdienst unter 2300.- mit Tätigkeiten im Risikobereich liegt, davon abzuraten, diese Bewilligung bei seinem Wohnkanton einzufordern. Read more >>

Lernen

Okt 15, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, Wandern  //  Keine Kommentare

Eine neue Bewegung, ein Trick, ein Sprung oder einen Kletterzug zu Lernen macht Spass. Egal ob mit, oder ohne Anleitung. Wenn man merkt das es vorwärts geht, ist das sehr Motivierend. Am effizientesten geht Lernen natürlich mit Anleitung.
Ich bin immer skeptisch wenn jemand sagt, das kann ich dir zeigen. Diese Person mag vielleicht gut sein in dem was er macht. Aber ist das gezeigte auch richtig? Beim Ski oder Snowboarden ist das “ falsch“ lernen nicht so gravierend. Der Weg ist sicher steiniger und nicht so effizient und Ökonomisch wie in einer Schneesportschule. Aber es kann funktionieren. Beim Bergsteigen und Klettern können falsche Informationen aber tödlich enden. Es mag jahrelang gut gegangen sein, aber das muss noch lange nicht heissen das es auch „richtig“ ist. Bei einem anerkannten ausgebildeten Schneesportlehrer oder eben einem Berg- Kletterlehrer sind gewisse Normen gegeben, das ist unter anderem das sicher Sichern auf dem Berg. Jeder Hobby Bergsteiger sollte sich gut überlegen ob er wirklich anderen die Faszination Bergsteigen oder Klettern näher bringen will. Die Verantwortung jedenfalls sind gross. Ein Reflektieren mit einem sehr guten Risikomanagement ist gefragt. Auch nach Jahren seine eigene Sicherungstechnik zu hinterfragen benötigt Aufwand, Selbstkritik und Zugeständnis.

Packliste Sommer

Mrz 21, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Essen, Klettern, on the top, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Eine Packliste für den Winter habe ich ja schon mal in meinem Blog Veröffentlicht. Nun noch die Packliste für eine Sommer-Bergtour:

Die Wichtigsten Links neben der Packliste! Solltet ihr unbedingt Lesen 🙂

Packliste Winter
Bergsport
Campieren und biwakieren in den Schweizer
Risikomanagement
Risiko? Aber sicher!
Outdoor Fotokamera

Bekleidung
•    Gute Bergschuhe die schon eingelaufen wurde. Feste, grob profilierte und griffige Sohle
•    Atmungsaktie Wäsche. keine Baumwolle Kleidung!
•    Leichte Gore-Tex Jacke (Regenjacke) Winddicht oder mindestens Windabweisend
•    Lange Berghose SoftShell oder Stretch
•    SoftShell oder Fleecejacke für kalte Tage
•    Dünne Fingerhandschuhe. Eventuell warme Handschuhe je nach Temperatur
•    Mütze, Sonnenhut ev. Stirnband oder Buff
•    Funktionelle Socken (1 Ersatzpaar) Ohne Nähte

Diverses
•    Rucksack mit Hüftgurt (30-45l)
•    Sonnenbrille / Gletscherbrille Schutz gegen (UV-A, -B und -C “UV 400″) Kategorie 4
•    Sonnen- und Lippencrème
•    Taschenmesser / Leatherman
•    LED Stirnlampe mit neuer Batterie
•    Heftpflaster und Compeed
•    Halbtax, GA ID, SAC/DAV-,Rega-Ausweis, wenn vorhanden
•    Notfall Apotheke
•    25`000 Landkarte, Koordinatenmesser, GPS mit Track
•    Mobiltelefon, Strom/Akku Ersatz
•    Biwaksack mit Ev. 3-Saison Schlafsack

Technische Ausrüstung – je nach Tour
•    Gas oder Benzin Kocher mit Piezozündung und Topf mit hohem Wirkungsgrad
•    Alpin Pickel
•    Ski-, Touren- Teleskopstöcke (kleiner Teller)
•    Klettergurt mit 1 HMS Karabinern und Standschlinge
•    2x Bandschlinge 120cm (Zum Selbstsicherungen setzten)
•    60m oder 30m Halb-Sicherungsseil
•    2x Prusik (für Gletscher und zum Abseilen)
•    Ev. Fotoapparat, Feldstecher

Verpflegung
•    Tourentee in Termoskanne für kältere Tage. Trinkflasche mit viel Flüssigkeit. Kohlensäuriges Süsswasser ist nicht geeignet. Besser Isotonisch
•    Nehmt die Zwischenverpflegung für die entsprechende Anzahl Tage mit. Trage nicht zu viel und vor allem Essen mit, welches du bei Anstrengung besonders magst. Gut geeignet sind Dörrobst, Schokolade nur wenn es nicht allzu Warm ist. Käse, Vollkornbrot, Energieriegel und Traubenzucker
•    Halbpension: Bei den meisten Hütten ist Halbpension (Abendessen/Frühstück) inklusive.

Übernachtung in Hütte/n
•    Ohrenpfropfen
•    Toilettenartikel im Kleinformat, ev. Erfrischungstüchlein
•    Innenschlafsack aus Seide oder Baumwolle (aus Hygienegründen)
•    Die Hütten verfügen in der Regel über fliessend kaltes Wasser zur Körperpflege
•    Es stehen Hüttenfinken zur Verfügung
•    Geld für die Barzahlung der Übernachtung (etwa 45.- pro Nacht) SBB und Lifte

Packtipps
Light bringt weit! Dein Rucksack sollte nicht mehr als 7-9 Kg wiegen. Dies vor allem auf Touren von Hütte zu Hütte.
Nicht alles was nicht auf der Liste steht, muss auch nicht mit. Sämtliche Reservekleidung am besten wasserdicht verpacken. Und anstelle einer Regenhülle für den Rucksack leistet ein einfacher Müllsack im Rucksack gute Dienste. Abfall immer und alles wieder mitnehmen!

 Sehr wichtig:
•    Gute Kleidung mit Windstopp
•    Gute bequeme Bergschuhe
•    Genug zu Trinken
•    Mobiltelefon, GPS und/oder 25`000 Landkarte
•    Geld, Ausweis, kleine Notfall Apotheke

OR-sommer OR-winter

 

Risikomanagement

Nov 22, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, Snowboard, Sport  //  7 Kommentare

Vrenelisgärtli auf 2904 am 3. Juli 2011 mit Tobias, Benedikt und Markus. http://www.hikr.org/tour/post37435.html

Ich habe mich mit Risikomanagement befassen müssen wenn ich mit anderen in die Berge gehe. Da ich meist der Erfahrenste Bergänger bin, habe ich die Verantwortung für die Tour. Aber wie ist das genau?

Risiko ist nicht immer beherrschbar und im alpinen Bereich bleibt der Tod ein Seilgefährte. Aber Berge ohne Gefahr sind keine Berge.
Der Erwachsene Mensch ist grundsätzlich mündig und frei in seinen Entscheidungen. Es ist sein Recht, Abenteuer, Unsicherheit, Gefahr, Wagnis und Risiko zu suchen. Der Staat hat von Verfassungs wegen nicht das Recht, seinen erwachsenen und zur freien Willensbestimmung fähigen Bürger zu bessern oder zu hindern, sich selber zu schädigen (BVerfGE 22). Wer ausschliesslich sich selber gefährden will, kann das tun.

Eigenverantwortung liegt vor, wenn sich eine Person frei verantwortlich und in voller Kenntnis des Risikos und der Tragweite ihrer Entscheidung in eine Gefahrensituation begibt. Die Straflosigkeit eines Beteiligten setzt voraus, dass sich der weitere Beteiligte „frei und eigenverantwortlich gewollt“ selber gefährdet. Wer lediglich die Selbstgefährdung eines anderen veranlasst, ermöglicht oder fördert, ist wegen Körperverletzung- oder Tötungsdelikt strafbar. Zu Grunde liegt das Verfassungsprinzip der Selbstverantwortung.

Risiko – warum nicht?
Risiko ist präsent, im Leben wie auch im Sport, Risiko und Wagnis begleiten den Menschen seit jeher auf der Suche nach Lebensbereichen und Erfahrungen, sie sind notwendiger Teil der Evolution, Der Mensch ist Teil der Natur, Wer versucht sich in der Natur zu beweisen, ist nicht verrückt. Risikobereitschaft geht mit Lebensmut Hand in Hand. Menschen, die gelernt haben, Risiken einzugehen und zu akzeptieren, tragen erheblich zu einer funktionierenden Gesellschaft bei.

Würden wir nicht mal neue Horizonte suchen, würden wir nicht wissen wollen wie es oben auf dem Berg aussieht oder was hinter den Bergen passiert – wir wären wohl noch heute in der Steinzeit. Wenn Menschen unter Gefahr die Berge hochkraxeln, haben Sie einem Urtrieb nachgegeben, den wir kaum kontrollieren können. Das Suchen von Gefahrennähe verursacht zudem Adreanlinstösse, die süchtig machen. Suchthaufen geben ihrem Suchtstillmittel stets nach, Bergsüchtige brauchen die Höhenluft, den eisigen Wind um die Nase, die Schrammen an den Fingern und die blauen Flecken am Körper.

Heutzutage  werden alpine Gefahrenräume entschärft und Wände für den Breitensport eröffnet. Routen verlieren ihr Wagnis, sie werden gebohrt und fleissig saniert. Für Tausende und Abertausende werden Equipment bereitgestellt und Wander-Alpin-Kletter-Führer erscheinen wöchentlich. ohne das die Abertausende in den Bergen aufgewachsen sind, oder die alpine Gefahr Schritt für Schritt verinnerlicht zu haben. Besonders ehrgeizige Wesen werden – hinten geschoben und vorn gezogen – in Todeszonen transportiert. Und geht es schief, wird der Schuldige gesucht. Outdoor -Konsument und Outdoor-Management verändern den Bergsport.

In der Ausgabe von „bergundsteigen“ findet sich ein lesenswerter Artikel zum Thema „Risiko“. Der Artikel ist hier frei zugänglich.

Wie Reinhold Messner schon sagte: “Je grösser die Gefahr, desto intensiver das Erlebnis
Ein Notfallset gehört immer mit auf die Berge. Nicht nur für sich selber, sondern auch aus Rücksicht für andere.
Weitere Ausrüstungsgegenstände in meinem Blog unter: Bergsport.

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