The Spirit of Photography

Niki der Lichtschreiber
Augen machen erst ein Antlitz zu einem «Gesicht».
Sie erlaubt uns, wie eine Kamera reale Bilder der Welt zu gewinnen.
Doch obwohl jedes Auge dem anderen gleicht, nimmt ein jeder seine eigene Wirklichkeit wahr, sei es die, die er will, sei es die, die er mag, sei es die, die seine Zeit oder sein Leben verlangt.
Wir sehen die Welt, wie wir sie sehen wollen.
Fotograf mit Schwerpunkt Hochzeit, Event- und Sportfotografie.
Alle Fotos sind auch in druckfähiger Qualität bei mir erhältlich.
Bitte beachtet, dass der gesamte Inhalt meiner CC Lizenz unterliegt.
Fotografiere in den Bereichen:
- Hochzeiten
- Event / Anlass
- Sport (Fun- und Extremsport)
- Erotik / Akt
- Porträt
Weitere Fotoreferenzen unter scout-out.ch

Referenzen:
Hier ist eine kleine Auswahl meiner Foto-Referenzen
Oder unter scout-out.ch gibt es noch viel mehr.
Keine noch so ausgefeilte Technik wird die wesentlichste Eigenschaft der Fotografie entkräften: die Begabung, Menschen zu verzaubern
Ein gutes Foto ist nie vollständig lesbar. Es bleibt geheimnisvoll. Schon allein, weil es gegenüber der sichtbaren Welt die dritte Dimension eingebüsst hat. Es liegt am Betrachter, die Lücken auszufüllen, mit Sinn und Sinnlichkeit. Die Bilder geben uns das trügerische Gefühl, der davoneilenden Zeit ein «Halt» zugerufen zu haben. Als Gegenleistung fordert das Foto von uns die traurige Einsicht, nach jedem Klick schon wieder ein anderes zu sein. Der Reiz von erzählenden Fotos liegt aber auch in deren Zufälligkeit. Jedes Bild kann zu einem späteren Zeitpunkt neu «gelesen» werden, weil es mehr zeigt als der Fotograf gesehen hat.
Der Fotograf. Während sich ringsum alles verändert, ist er Handwerker geblieben. Letztlich nur ein Mensch, der sich einen Kasten umhängt, vorn mit einem Loch, und versucht, durch das Loch Licht einzufangen. Nun bekommt er Konkurrenz. Es sind Neue eingezogen, die die Kamera nur noch als Rohstofflieferanten gebrauchen. Fotografen wollen sie nicht heissen. Auch wenn sie nach wie vor Licht benötigen, um ein Bild von der Welt aufzuzeichnen. Es sind Digitale, die am Computer die Bilder zeichnen können.
Die Fotografie ist ins digitale Zeitalter vorgedrungen. Die Fotografen sorgen sich, wie einst die Maler vor 170 Jahren, vor der neuen Technik. Nur ist es jetzt umgekehrt. Heute fürchten sich die Fotografen, dass ihnen der Pinsel wieder in die Hand gedrückt wird, nämlich in Form einer Computermaus.
Bilder entstehen am Bildschirm. Gibt es keine wilden Tiere mehr, so baut man die Zebraherde eben selbst. Einem Bild kann niemand mehr ansehen, ob es die Wahrheit sagt oder nicht. Die Wahrheit liegt beim Betrachter selbst. Die Kamera hat das Einfache ins Rätselhafte und Obskure verwandelt. Im selben Augenblick öffnet das Bild sich, zeigend und doch verschliessend. Und hier liegt der Unterschied zur Computerfotografie. Das erfundene Bild macht nur Spass. Das Gefundene aber enthält ein Mysterium.
Durch die Computerfotografie ist alles möglich. Allein der Fotograf mit seinem Namen steht für die Wahrhaftigkeit seines Bildes ein. So werde auch ich mit umgehängten Kästen, das Licht der Welt einfangen zu versuchen. Ein Baum ist kein Baum, sondern etwas noch nie Gesehenes. Bilder im Streit gegen die Zerstreuung. Ganz still und doch nicht stumm.
Gut Licht, Niki Huwyler