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Lawinen

Apr 15, 2015   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Snowboard  //  Keine Kommentare

In der Schweiz sterben noch immer rund 25 Wintersportler jährlich an den Folgen einer Lawinenverschüttung. Oft könnte bei effizienter Kameradenhilfe noch Leben gerettet werden, jedoch ohne Wissen, ohne Übung und unter Druck ist dies allzu schwierig. Mein LVS Dokument und der Podcast möchte die allerwichtigsten Sofortmassnahmen bei einem Lawinenunfall in Erinnerung rufen.

Die ganze Schneedecke bewegt sich plötzlich…
und du bist mitten drauf! In dieser Situation ist es selten möglich, noch rechtzeitig aus dem Lawinenbereich auszufahren. Möglichst schnell musst du dich von Ski und Stöcken befreien, damit Du die Bewegungsfreiheit gewinnst, Dich gegen die Schneemassen zu wehren. Das geht nur ohne Fangriemen! Hältst du die Knie gegen die Brust und die Arme schützend vors Gesicht kannst du hoffen, beim Stillstand der Lawine einen kleinen Hohlraum zum Atmen zu haben.

Die erste Viertelstunde entscheidet
Eine Lawinenverschüttung ist immer lebensgefährlich. Ca. 30% der ganz Verschütteten sterben an Verletzungen. Fast alle nicht tödlich Verletzten überleben die ersten 12 Minuten. Danach sterben aber die meisten innert wenigen Minuten an Ersticken. Deshalb ist es für jeden Freerider, Skitouren- und Variantenfahrer unabdingbar, sich in der Kameradenrettung Weiterzubilden, zu üben und, natürlich, die nötigen Rettungsmittel dabei zu haben, insbesondere LVS, Schaufel und Sonde.

LVS Podcast:

PDF Dokumente:

LVS  SchneetourenYbrig fluebrig

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Risiko ist ein Menschenrecht

Jan 31, 2015   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Bike, Blog, Klettern, on the top, Portfolio, Snowboard, Sport, Wandern  //  4 Kommentare

Alles hängt davon ab welche Erfahrungen Du im Leben machen möchtest. Wenn du Intensiv Leben willst, musst du bereit sein ein Risiko einzugeben. Wenn du was Riskiert, lebst du vielleicht nicht so lange, aber solange du Lebst ist es ein grossartiges Leben. Für manche Dinge muss man eine hohen Preis bezahlen. Man bekommt nix umsonst. Man MUSS was Riskieren. Ohne Risiko geht gar nix. Ein Leben ohne Risiko ist so oder so nicht real.

Nicht zu verwechseln sich selber oder andere bewusst einer lebensbedrohlicher Gefahr auszusetzen!
Leichtsinn ist, wenn man die Schwierigkeit mit der Gefahr verwechselt.
Ein Risikomanagement in jeder Lebenslage ist wichtig und gesund. Die wenigsten der Extremsportler sind Lebensmüde. Im Gegenteil. Perspektivlosigkeit und Langeweile ist der Todfeind.

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Lawinen Airbag

Dez 22, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Snowboard  //  1 Kommentar

Der Lawinenairbag (ABS-Avalanche Airbag System, Lawinenrucksack) ist ein wiederverwendbares Rettungsgerät, das die Überlebenswahrscheinlichkeit von Personen, die von einer Lawine erfasst wurden, erhöhen soll. Der Lawinenairbag ist für Tourengeher und Variantenfahrer gedacht, die sich abseits der gesicherten Pisten bewegen.

Schon länger gibt es das Airbagsystem am Markt. Aber erst seit etwa 5 Jahren so richtig in Mode gekommen. Von den derzeit verfügbaren Systemen bietet der Lawinenairbag die grössten Chancen, einen Lawinenunfall zu überleben
Seit kurzem habe ich das R.A.S. von Mammut einen Entfernbarer-Airbag-Rucksack. Er basiert auf dem erfolgreichen Rucksackmodell Nirvana. Eine ganze Linie soll Winter 2012/2013 folgen. Dabei setzte man auf den Partner Snowpulse, der das Airbagsystem liefert.
Momentan ist es noch nicht möglich die Kartusche (Cartridge Non-Refillable) selber aufzufüllen. Das wird erst im Sommer 2012 möglich sein mit den Refillable 207Bar. Somit müssen die leere Kartusche bei Mammut vorbei gebracht werden, und für etwa 30.- wieder befüllt werden.

Mittlerweile springen sehr viele andere Hersteller auf das APS drauf, wie Scott, Ortovox, Völkl, Dakine, Atomic, Salomon und noch viele mehr. Die neuen Modelle sind Preislich immer noch sehr hoch, der R.A.S. von Mammut kostet 750.- bei 30

Eine Übersicht über die neuen Rucksäcke findet man bei skiingthebackcountry.
Oder auf der Nummer 1 in Sachen Lawinensicherheitsausrüstung ich-liebe-berge.ch
Ein weiterer guter Link zur NZZ: Das Spiel mit dem Restrisiko

Versuche des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) im Februar und März 2001 sollten die Wirksamkeit von Lawinen-Rettungsgeräten klären. Bei einem umfangreichen Test am 16. März 2001 wurden mit Hilfe von künstlich ausgelösten Lawinen 3 von 7 (ca. 42 %) der menschenähnlichen Dummys mit Lawinenairbag vollständig verschüttet. Die 3 Dummys waren nicht an der Oberfläche sichtbar. Deren Verschüttungstiefe war aber geringer, als bei den totalverschütteten Dummys ohne einen Lawinenairbag. Die Airbags aller 7 Dummys waren an der Schneeoberfläche sichtbar und hätten im Ernstfall die Rettungsdauer erheblich verkürzt.

Im Vergleich dazu wurden 5 von 6 Dummys (ca. 83 %) ohne Lawinenairbag vollständig verschüttet.

Nach einer statistischen Analyse von 86 dokumentierten Lawinenunfällen in den Jahren 1991 bis 2005 durch das SLF, haben 95 % der Personen mit einem Lawinenairbag den Lawinenabgang überlebt. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass die Überlebenschance bei allen nicht, oder nur teilweise verschütteten Personen mindestens 97 % beträgt.

 

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