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Outdoor Fotokamera Entscheidungshilfe

Jan 29, 2012   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Fotografie, Portfolio  //  6 Kommentare

Vielleicht kann ich als Selbständiger Fotograf und Produkt Manager bei Digitalen Spiegelreflex Kamera (DSLR) und Support bei der Firma Light+Byte AG helfen eine Entscheidung zu treffen.

Ich selber Arbeite meist mit meiner Nikon D3 und neu mit der D800 Vollformat Kamera, und teils mit einer 50MP Hasselblad H4D. Das ist aber für Bergtouren wegen dem Gewicht eher unhandlich. Wenn ich einen Auftrag habe, schleppe ich meist Minimum 13 Kilo an Fotomaterial mit auf den Berg. Bei meinen privaten Bergtouren ist mir das aber meist zu schwer. Je nach Tour kommt halt nur die Nikon D800 mit ein oder zwei Objektiven mit, oder die neue Nikon P310 für die schwierigeren und längeren Bergtouren. Was aber ist die „Beste“ Kamera für Bergtouren?

Das eine Outdoor Kamera immer auch extrem robust und Wasserdicht sein soll, finde ich absolut nicht nötig. Habe meine Kamera auch bei Klettertouren und bei Nässe noch nie Zerschossen, das es Kratzer gibt OK, und ein Sturz von 100Meter hält auch keine „extrem robuste“ Kamera aus. Ein gutes leichtes Case genügt zum Schutz.
Wichtig ist sicher die Grösse und das Gewicht. Da muss jeder selber wissen was er möchte. Das grössere Kameras auch besser sind ist ein Trugschluss. Den es ist immer noch der Fotograf der die Bilder macht. Das ein kleinerer Sensor schwächen hat bei schwachem Licht ist Physikalisch bedingt. Aber ob nun ein 1:2,2 oder ein 1:2,5-Zoll Chip, der Unterschied ist sehr gering.
Die Frage was man sich stellen muss ist; Was will man mit den Bildern machen? Sind es nur Erinnerungen die in ein Fotobuch kommen oder online in eine Galerie kommen?

Das Hauptargument PRO Vollformat lautet: Mehr Lichtempfindlichkeit und weniger Rauschen durch grössere Pixel.
Der grösste Vorteil einer SLR ist gleichzeitig ihr grösster Nachteil: Der Spiegel! Er erfordert einen hohen Auszug und damit Lichtverlust. Die Objektive müssen entsprechend gross werden, mit dem Linsendurchmesser steigen die optischen Fehler und müssen aufwändig korrigiert werden. Das macht das System sehr teuer und optisch ist jede Sucherkamera der SLR prinzipiell überlegen. Aber der Spiegel macht die SLR auch einzigartig flexibel, er macht es erst sinnvoll möglich an ein und dasselbe Gehäuse alle denkbaren Objektive vom Fisheye über WW, über Makro, Tele, Shiftobjektive, Balgengeräte etc. etc. anzusetzen.

Spiegelreflexkameras waren der grösste Wachstumsmarkt seit 2007. Und wo gutes Geld verdient werden kann, da gibt es viele Modelle.
Vor noch drei Jahren war das ganz anders. DSLR waren vergleichsweise sehr teuer und boten Auflösungen, die von den kompakteren All-In-One-Kameras ebenso erreicht, oder gar übertroffen wurden.
Allein die Leistungen der kleinen Bildsensoren in der Grösse von 1:2,3-Zoll zeigten die Grenze des damals machbaren. Insbesondere die Bridge-Kameras hatten Optiken, die den ganzen Bereich des fotografischen Alltags bedienen konnten und können. Spiegelreflexe mit ihren 12 MP boten dagegen weniger Bildstörungen, mit den vom Eigenleben der Bildsensoren weniger verunreinigten, „reineren“ Bildern. Dagegen stand eine sich entwickelnde Erkenntnis, dass mit jedem Wechsel eines Objektivs sichtbare Staubpartikel in den Spiegelkasten eindringen, und eine häusliche Reinigung der Bildsensoren nicht wirklich gelingt – auch heute nicht.

Noch immer, aber nun mehr in der Verkaufs-Ecke stehend, gibt es Bridge-Kameras. Mit einem Brennweitenbereich von bis zum 15fachen bedienen diese Kameras als All-In-One eigentlich jeden Wunsch eines Amateurs, wenn denn die Grösse nicht wäre, die heute von so manchem Spiegelkasten-Gehäuse leichthin unterboten wird.
Typisch für Einsteiger, dass, je kleiner das Gehäuse, desto beliebter die Kamera ist. Und so unterbieten sich die Hersteller schon bei der Kleinheit. Fast jede Bridge-Kamera wirkt eher wie eine grössere,aber nachgemachte „richtige“ Spiegelreflex.

Doch unabhängig von Optik und Beliebtheit: Was sind die Unterschiede, oder die Vor-und Nachteile der Konstruktionsprinzipien?

Es gibt drei Merkmale: die Sucherkonstruktion, die Grösse der Bildsensoren und die Konstruktion (!) der Objektive.

Vorschnell mag man noch hinzufügen wollen: Die Wechselbarkeit der Objektive. – Doch das ist so gar nicht nicht wahr.
Das Wechseln der Objektive geschieht zu einem einzigen Zweck: Es geht um das Anpassen der Brennweiten und der optischen Konstruktionen an die Bedürfnisse beim Photographieren.
Noch in den sechziger Jahren geschah diese Anpassung mit echten Kit-Objektiven. Dabei verblieb das Grundobjektiv am Kameragehäuse. Lediglich das den Bildwinkel bestimmende, vor den Blendenlamellen liegende Vorderglied wurde ausgetauscht. So waren kostengünstig auch Spiegelreflexe mit Zentralverschluss zu konstruieren. Grundsätzlich können mit solchen Objektiven gute Leistungen geboten werden. Vario-Objektive (von Amateuren gerne als „Zooms“ bezeichnet) arbeiten auch heute nach einem ähnlichen Prinzip, denn die zusammenhängenden Hinterlinsen bilden das Grundobjektiv in jeglicher Optik.
Technisch ist eine guter Objektiv-Vorsatz einem einzelnen Objektiv nicht unterlegen. Man darf allerdings nicht erwarten, dass man durch Vorsätze Geld einsparen kann. Gute Vorsätze kosten das was sie sind: aufwendige optische Konstruktionen. Als Hinterlinsen für lange Brennweiten haben die renommierten Namen selbstverständlich solche Systeme im Angebot. Und für Bridgekameras bieten diesen Anbietern auch Vorderlinsen an.

Das grösste Problem von All-In-One ist das Prinzip der „eierlegenden Wollmilchsau“. Man kann in einer Kamera nicht alles vereinen wollen und zugleich glauben, dass bei einzelnen Funktionen die Qualität nicht leidet.

Alle 10fache Vario-Objektive oder grösser, ob fest verbaut oder als Wechselobjektive angeboten, sind Kompromisse zwischen sich widersprechenden optischen Aufgaben. Jede Konstruktion „balanciert“ zwischen allgemeiner Schärfe, Lichtstärke, dem Randabfall der Lichtmenge in die Bildecken, tonnen- und kissenförmiger Verzeichnung über den Brennweitenbereich, um auch Grösse und Gewichts des Systems zu beherrschen mit möglichst wenigen Linsen, und, nicht weniger wichtig, das ganze System bezahlbar zu halten. Alle diese Konstruktionen leiden unter deutlichen Kontrastverlusten, d.h. die Bilder können nicht so brillant sein -niemals.

Wer sich auf weniger variable Brennweite beschränkt hat bei allen Objektiven eine vernünftigere Wahl getroffen, weil nun grundsätzlich eine bessere optische Abbildungsqualität möglich ist, was leider nicht heisst, dass dies bei einigen Konstruktionen auch tatsächlich geschieht.

Die Grösse der Sensoren
ist für viele engagierte Amateure der angeblich wesentliche Grund sich für eine Spiegelreflex zu entscheiden. Tatsächlich geht auch in der digitalen Technik nichts über Grösse. Je grösser ein Bildsensor ist, desto weniger Kompromisse müssen hingenommen werden, was der Bildqualität zugute kommt.
Doch das ist natürlich nicht der Grund zum Kauf einer Spiegelreflex. Es gibt eine Bridge-Kamera mit einem Vergleichbar grossen Sensor.

Die Konstruktion der Sucher
ist ein weiteres, wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Bei Spiegelreflex steht eine optische Konstruktion gegen die elektronischen Sucher (EVF) bei den Bridgekameras.
Optische Sucher haben dann einen Vorteil, wenn hohe Kontraste ins Bild kommen, denn dabei bleibt das Bild klar und übersichtlich. Elektronische Sucher bilden streifige Abbildungen, wenn die Kontraste zu stark werden. Allerdings, schon an anderer Stelle bemängelte ich die viele optische Sucher von Spiegelreflexen mit APS-C Sensoren, wegen der kleinen Sucherbilder, mit denen sich nicht wirklich Scharfstellen lässt. Und die mangelnde Helligkeit behindert das Scharf stellen von Hand noch mehr. Der Autofokus ist fast überall eine notwendige Funktion.
Der Vorteil der Spiegelkasten-Sucher ist also eher ein Mythos aus alten Zeiten, als es allein den Nassfilm gab.

Die elektronischen Sucher haben den Vorteil das Sucherbild aufzuhellen und darzustellen, wenn bei der Spiegelreflexen eher geraten werden muss, was im Sucher zu sehen ist. Scharfstellen kann man auf den Sucherbildern jedoch auch nicht gut. Dafür ist die Qualität der Abbildungen nicht ausreichend.

Um die Vor- und Nachteile beider Suchersysteme zu vereinen, hat das 4/3-System eine Spiegelkonstruktion aus alten Tagen wiederbelebt und einen zusätzlichen Sensor zur Bildvorschau eingebaut. Doch wirklich überzeugend ist das Ergebnis nicht. Es ist eben ein Kompromiss zwischen beidem.

Konstruktion des Objektivs
Ein ganz entscheidender Vorteil bei der Konstruktion eines Objektives ist, wenn keine Vorgabe für das Auflagenmass eingehalten werden muss. Das heisst, der Abstand der Hinterlinse zum Sensor ist nicht abhängig vom Abstand des Bajonetts zum Sensor. Das führt zu mehr konstruktiven Freiheiten, die sich auch in einer besseren Leistungsfähigkeit der Optik bemerkbar macht. Alle Objektive für Spiegelreflexkameras benötigt in den kürzeren Brennweiten einen zusätzlichen konstruktiven Aufwand, um die Ausmasse des Spiegelkastens zu überbrücken, was immer auf Kosten der Abbildungsleistung geht.

Kommen wir zurück zum angeblichen Grund sich eine Spiegelreflex zu kaufen, der Grösse des Sensors. Das ist schon statistisch eben nicht der tatsächliche Grund.
Und auch die Wechselbarkeit der Optiken ist nicht der Grund für den Wunsch nach dem Besitz einer Spiegelreflex, denn zunehmend werden Vario-Objektive in einem Brennweitenbereich angeboten, die als „Immer drauf“ zu verstehen sind, wie die Beliebtheit der Objektive mit Brennweiten 18-125 oder 18-135mm zeigen.

Es geht um Eitelkeiten. Eine Spiegelreflex ist das angebliche „Werkzeug“ der Profis.
Jüngst sah ich auf einer Reportage einen Journalisten mit einer Kompaktkamera. Für den Zeitungsdruck reicht die Bildqualität allemal. Und schneller ist so eine Kleine auch und lässt sich in die Jackentasche stecken.

Natürlich haben Kompakte, abgesehen von Grösse und Gewicht, noch andere Vorteile zu bieten. Der Live-View im Display oder ein Live-Histogramm sind Dinge, bei denen künftige digitale SLR’s sicher nach legen werden. Ansätze dazu sind ja schon zu erkennen.

Diese Philosophie Diskussion können wir natürlich beliebig bis in alle Ewigkeit weiterführen, doch wollen wir uns vielleicht mal auf ein paar Entscheidungskriterien einigen?

 Vor- und Nachteile von digitalen Spiegelreflexkameras:
+ Bestmögliche Bildqualität
+ Geringes Rauschen bei hohen ISO Zahlen
+ Wechselobjektive für jeden Einsatzzweck
+ allgemein höhere Geschwindigkeit
+ professionelles Zubehör
+ bessere Sucher da Blick durchs Objektiv
+ höhere Akkulaufleistungen / mehr Bilder pro Akku
+ besseres Handling da grösser
+ meist bessere Langzeitbelichtungseigenschaften
+ meist bessere manuelle Einstellmöglichkeiten
– hoher Preis
– Gewicht und Grösse
– Kein Live-Histogramm
– lautere Auslösegeräusche (Spiegel)

 Vor- und Nachteile von digitalen Kompaktkameras:
+ klein und leicht
+ preisgünstiger
+ Live-Display und manchmal auch live Histogramm
+ leises Auslösegeräusch
+ oft relativ gute Lichtstärke bei geringem Preis
– Bildqualität gegenüber SLR’s im Nachteil
– wenig und teures Zubehör
– keine Wechselobjektive
– kein vernünftiger optischer Sucher möglich
– Fokuskontrolle auf den niedrig auflösenden Displays kaum möglich
– Motivkontrolle insbesondere bei starkem/schwachem Lichteinfall oder schnell bewegten Objekten nur eingeschränkt möglich
– Objektive aufgrund geringer Grösse mit begrenzten optischen Eigenschaften
– schlechtes Rauschverhalten, dadurch keine hohen ISO Zahlen möglich
– oft fummelige Bedienelemente
– meist sehr langsam und/oder starke Auslöseverzögerung
– Autofokus oft nicht zuverlässig und langsam
– schlechtere Autofokuseigenschaften bei geringem Umgebungslicht
– kurzlebiger Produktzyklus
– weniger manuelle Steuermöglichkeiten

Anhand dieser Liste sollte aber jeder für sich selbst entscheiden können, welche Kriterien für ihn wichtig sind. Philosophische Erwägungen nicht mit einbezogen.

Naja, ich würde mir auch lieber eine Kamera (und Objektive) mit Vollformatsensor im Hemdtaschenformat wünschen, aber das geht nun mal leider nicht.

Wie ich in den letzten Jahren gelernt habe, ist vielen Leuten die Bildqualität aber gar nicht soooo wichtig. Aber Kompaktheit ist ein Killerargument! Das heisst, viele Leute jammern zwar über die geringere Qualität mit kleineren Sensoren, kaufen sich am Ende aber doch lieber so ein kleines Teil, anstatt eine DSLR und sind dann plötzlich ganz begeistert von der Qualität. Dann wird oft sogar in den Foren behauptet, die Qualität sei eigentlich mindestens so gut, wie von der DSLR, wobei ich mal ganz frech behaupte, dass das entweder an nicht allzu hohen Ansprüchen liegt, oder weil man sich seine getätigte Investition und die Entscheidung dafür schön reden will. – Oder beides.

 

Weitere Tipps:
Mir wird immer wieder bewusst beim Testen neuer Kameras, wie zweitrangig die Wahl der Kamera (Gehäuse) ist.

Entscheide Dich zunächst nicht für eine spezielle Kamera.
Sondern für ein „Objektivprogramm“.
Entscheide selbst. Lese keine Tests in Magazine oder im Internet.

„Möchte ich – wenn auch erst in vielen Jahren – spezielle Anwendungen? Tilt & Shift, Balgen, Macro- und Lupenopjektive, extreme Weitwinkel / Tele?“
> Hat die Firma das?

„Habe ich – die nächsten vielen Jahre – sehr wenig Geld für so was?“
> Hat die Firma auch ein passendes Angebot an billigsten Objektiven.
Hier gilt eine sehr wichtige Regel in etwas abgeänderter Form:

Ein Foto, gemacht mit einem technisch schlechteren Billig-Zoom, ist unendlich viel besser als ein mit einem noch nicht gekauftem weltbestem Sauteur-Zoom nicht gemachtes Foto !

„Hat die Firma überhaupt was Passendes?“
„Was kostet das Passende im Vergleich zur Konkurrenz?“
„Spielt Geld gar keine Rolle?“

Heute kommt zur reinen Objektiv-Frage noch die Formatfrage hinzu, was es nicht gerade einfacher macht.
(Früher bedeutete „Amateur SLR“ einfach „Kleinbildformat“ – heute gibt es auch noch Formate, die noch kleiner als Kleinbild sind…)
So wäre da auch noch:

„Möchte ich – wenn auch erst in vielen Jahren – auf ein grösseres Format umsteigen?“
Bei einem „Ja!“ wäre bei allen Objektivüberlegungen mit daran zu denken gleich Objektive zu wählen, die das grössere Format unterstützten. Also Kleinbild.
… bevor man später wieder alles verscherbelt und sich an Neues gewöhnen muss.
Bei einem „Nein!“ kannst du Dich auf entsprechend „kleine“ Objektive beschränken.
Grundsätzlich:
Wähle das „grösste Format“, dass Du a) tragen und b) bezahlen möchtest.
Überhaupt stellt sich meistens bei Benutzung von Spiegelreflexkameras die Forderung nach einer zweiten, kleinen, Immer-Dabei-Kamera.
Denn hier gilt die Originalform der Regel:

Ein Foto, gemacht mit einer technisch schlechteren Kamera, ist unendlich viel besser als ein mit einer zu Hause gelassen Kamera nicht gemachtes Foto !

Zum letzten Tipp:
Es wird sicherlich überall geraten – ob man sich nun beraten lassen will oder besser nicht:
„Geh in eine Fotoladen, nehme Kameras in die Hand und nimm die, die passt.“
Etwas „schlechtes“ gibt es kaum mehr auf dem Markt.

Eine zu den Händen passende Kamera ist sehr wichtig. Das stimmt.
Wenn Du zu den passenden Objektiven eine passende Kamera findest, die auch noch in Deine Hände passt – um so besser.

Die rechnerische Grenze der Auflösungsfähigkeit eines Objektivs wird von der Wellenlänge des Lichts vorgegeben. Ich sehe APS- und KB Sensoren mit 25-35 Mio Pixel als machbar, bezahlbar und für manche Anwendungen auch als sinnvoll an. (Du brauchst nur mal von den heute verfügbaren 12 MP consumerchips auf die KB Fläche umzurechnen.) Mit der hohen Auflösung ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, wie zum Beispiel ein Zusammenschalten von Pixeln bei wenig Licht, echtes RGB mit nebeneinander liegenden Sensoren,
völlig neue Technologien wie hier: http://graphics.stanford.edu/papers/lfcamera/ oder Erweiterung des Dynamikbereichs. Ich erwarte allerdings auch, dass sich die Innovationen im Bereich der Datenverabeitung in den Kameras erheblich weiter entwickeln, so dass demnächst nicht nur Moire und Rauschen wirkungsvoll schon in der Kamera entfernt werden, sondern dass auch die Abbildungsfehler der Objektive, Kontrastmängel, Über- und Unterbelichtungen, …. bereits von den Signalprozessoren der Kamera korrigiert werden.

Adler sehen halt nicht deshalb besser, weil sie mehr Rezeptoren auf der Netzhaut haben, sondern das hat was mit der Linse zu tun.

Sprichwort:
Der Koch eines Fünfsterne-Restaurants spricht nach dem Essen den als Gast anwesenden berühmten Fotografen an:
– Alle Ihre Fotos gefallen mir ausserordentlich, sie haben bestimmt eine sehr gute Kamera?
– Danke sehr, aber auch Ihr Essen war ausgezeichnet, Sie haben bestimmt sehr gute und teure Kochtöpfe…

Aussergewöhnliche Fotos entstehen durch Inspiration, nicht durch Nachahmung. Jeder weiss, dass man mit Photoshop aus jedem schlechten Bild ein Meisterwerk machen kann, und trotzdem sieht ein Bild nach stundenlanger Bearbeitung schlimmer aus als am Anfang. Woher kommt das? Vielleicht liegt es daran, dass erst Sichtweise, Geduld und Fertigkeit eines Künstlers ein gutes Bild ermöglichen – nicht seine Werkzeuge. Die Kamera fängt die Phantasie des Fotografen ein. Keine Phantasie, kein Foto – nur Müll.
Das englische Wort „image“ kommt von „imagination“, also „Vorstellungskraft, Phantasie“. Es kommt nicht von „Bildschärfe“ oder „Rauschen“. David LaChapelles Werk lebt gänzlich von seiner Phantasie, nicht von seiner Kamera. Diese verrückten Szenarien einzurichten ist der schwierige Teil daran. Wenn alles vorbereitet ist, könnte jede beliebige Kamera es aufnehmen. Gebt mir David LaChapelles Kamera, und ich würde nicht annähernd dieselben Ergebnisse erzielen wie er, selbst wenn ich dieselben Stars als Darsteller zur Verfügung hätte. Mit praktisch jeder Kamera, ganz egal wie gut oder schlecht sie ist, kann man hervorragende Fotos für Titelseiten machen, bei Fotowettbewerben gewinnen oder Bilder in Galerien ausstellen. Die Qualität eines Objektivs oder einer Kamera hat fast nichts mit der Qualität der Bilder zu tun, die sich damit produzieren lassen. Das Equipment hat KEINEN Einfluss auf die Qualität des Bildes. Je weniger Zeit man aufwendet, sich um das Equipment zu kümmern, umso mehr Zeit kann man ins Gestalten toller Bilder investieren. Das richtige Equipment macht es nur leichter, schneller oder angenehmer, die gewünschten Resultate zu bekommen. „Jedes moderne Objektiv ist für beste Leistung bereits bei grossen Blenden korrigiert. Eine kleinere Blende erhöht lediglich die Schärfentiefe…“ schrieb Ansel Adams am 3. Juni 1937 in einem Brief an Edward Weston, der ihn um Objektivempfehlungen gebeten hatte. Einzige Aufgabe der Kamera ist es, beim Fotografieren nicht im Weg zu sein. Glaubt nur nicht, das teuerste Zeug ist auch das beste. Zu viel Ausrüstung zu besitzen ist der beste Weg, die schlechtesten Fotos zu machen.
Also… Geht raus, und macht Fotos!

Erklärung der Fachbegriffe:
DSLR = Digitalen Spiegelreflex Kamera
EVF = Elektronischen Sucher
ISO = Filmempfindlichkeit
Hasselblad = Mittelformatkamera
KB = Vollformatsensor (1:1)
APS-C = Bezeichnet die Sensorgrösse

Kamera Vergleich in meinem Blog
Gut Licht. Niki Huwyler

Swiss Map / BaseCamp

Dez 27, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, Mac, on the top, Wandern, WordPress  //  2 Kommentare

Seit etwa drei Jahren sind die Rasterkarten von SwissTopo aufgrund des neuen Geoinformationsgesetzes frei zugänglich.
Unter map.geo.admin.ch können die aktuellen Karten bis im Massstab 1:25’000 über jeden Browser aufgerufen werden. Der Funktionsumfang ist ansprechend, die Bedienung einfach, und die Antwortzeiten sind erfreulich kurz. Das ist erfreulich für uns Wanderer, Bergsteiger, Läufer und Biker. Weniger erfreulich war es wohl für SwissTopo, denn die Einnahmen aus dem Verkauf der Swiss Map 25 Rasterkarten auf DVD gehen nun wohl massiv zurück. Warum soll ich für die insgesamt 8 DVDs mit allen Karten 1:25’000 knapp 2000 Franken bezahlen, wenn ich die gleichen Karten online und aktuell gratis nutzen kann?
swisstopo hat auf diese Veränderung erstaunlich rasch und überraschend positiv reagiert. Das neue Swiss Map online ist von der Software-Architektur und vom Preismodell her vollständig neu:

  • 49.- Sfr. ist ein ok Preis, für das was man bekommt, wobei man das auch nur im ersten Jahr bezahlt, danach kostet es 29.- Sfr. pro Jahr. Ein ok Preis wenn man bedenkt wie viel Arbeit hinter solchen Daten steckt.
  • Die CD enthält die PC und Mac-Software
  • Da die Karten Online geholt werden, hat man immer die aktuellsten Daten. Das ist wirklich eine coole Sache und läuft doch recht schnell.
  • Die Funktionen sind nahezu die gleichen, wer mit der alten Software gearbeitet hat braucht sich nicht um zu gewöhnen.
  • Toll gelöst ist das Erstellen von Tracks über den dar gestellten Kartenrand hinaus, während es früher immer Riesensprünge gab, läuft es jetzt fast flüssig weiter.
  • Es sind noch mehr Ebenen darstellbar, also historische Karten, Landschaftstypen, Kulturgüter etc. Das dauert zwar etwas bis es jeweils kommt, ist aber extrem hilfreich.
  • Gegenüber der öffentlichen Gratisversion erhält man zusätzliche Funktionen wie Zeichnen, Höhenprofile, Import/Export von GPX, Download von Tracks auf GPS Empfänger
  • Die ganzen Schweiz Mobil Daten sind ebenfalls enthalten
  • Auch die Dufour- und Sigfried-Karten sind ohne weiteren Kosten nutzbar

Zugegeben, nicht jeder Kartenbenützer braucht diese Zusatzfunktionen. Wer aber häufig wie ich mit einem GPS in die Landschaft geht, und wer Touren am Computer plant, erhält mit Swiss Map online ein preisgünstiges und mächtiges Werkzeug. Dank dem neuen Update werden nun auch GPX 1.1 unterstützt.

Swiss Map online erscheint für Mac Benützer gerade rechtzeitig. Denn die alte Swiss Map 25 Software läuft auf dem Mac nur, wenn Rosetta installiert ist. Rosetta erlaubt es, Apple PowerPC Programme auf Macs mit Intel-Prozessoren zu starten. Mit OS X 10.7 (Lion) verschwindet Rosetta; Swiss Map 25 kann also auf Lion-Macs nicht mehr geladen werden.

Leider kann SwissTopo das günstige Preismodell nicht auf Swiss Map Mobile übertragen. Die Offline-Fähigkeit von Swiss Map Mobile erfordert, dass man die Kartendaten besitzt, und der Preis dafür ist wesentlich höher als für das blosse Ansehen (für alle 25’000er-Karten bezahlt man mit Swiss Map Mobile etwa 680.- Sfr – immerhin sechsmal weniger als bei den Papierkarten).
SwissMapSwissMap OnlineBaseCampSearchBaseCampMapGeoAdmin

OpenStreet
gps

Was ist mit Garmin BaseCamp?

Seit längerem benutze ich das Garmin 450t für meine Bergtouren und zufrieden damit. Mit der Gratis Software BaseCamp die ähnlich wie MapSource, eine Software zum Planen und Verwalten von Wegpunkten, Routen, Tracks und geocodierten Fotos sowie zum Austausch von Karten und GPS-Daten zwischen Mac/PC und GPS-Gerät. BaseCamp beinhaltet eine 2D- und 3D-Kartenansicht, Höhenprofil-Anzeige und eine animierte Abspielfunktion von Routen und Tracks. Neu ist die Topo Schweiz v3 Vektor und Raster Karte im Massstab 1:50.000 und 1:25.000 als microSD/SD Karte. Die Rasterkarte ist die gleiche wie bei SwissTopo und sehr gut. Im Gegensatz zur Bedienung vom Garmin Gerät selber. Aber das ist ein anderes Thema.

Fazit:
Für alle die am Mac die Touren Planen um sie dann an ein Garmin zu übertragen würde ich die Garmin Swiss Topo v3 empfehlen. Für etwa 398.- Sfr. bekommt man das gleiche wie bei SwissTopo, auch auf das Garmin mittels BaseCamp Software. Leider nicht für alle Garmin Geräte Kompatibel. Mein 450t wird leider nicht unterstützt. Aber die Vektor Karte genügt mir für unterwegs. Wichtig ist die sehr gute Rasterkarte zum Planen auf meinem Mac. Und die ist sehr gut.
Trotz den vielen wirklich schlechten Details, ist auch Swiss Map Online empfehlenswert. Aber da muss noch einiges angepasst werden damit die Software auch auf einen Mac passt. Die steinzeitlichen Installation und Einstellung der Sprache muss man ja nicht ständig machen, aber wenn es schon so beginnt werden viele verwirrt User sein. An die etwas chaotische Oberfläche – ich komme mir vor wie vor 15 Jahren – kann man sich sicher gewöhnen, aber das alles sieht doch etwas seltsam aus. Vieles sollte daher SwissTopo unbedingt angehen, insbesondere Export-, Druck-, und Zoomfunktion, ansonsten müsste der Support überlaufen werden. Denn ich kann mir vorstellen dass da viele Mac-User Probleme bekommen (wir sind es uns ja nicht so gewohnt ständig Workarounds zu suchen).

snowboardcoach

Dez 23, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Blog, Snowboard  //  Keine Kommentare

Der erste Schnee liegt schon in der Bergen. Zeit sich wieder der weissen Masse zuzuwenden.
Der Snowboardcoach Newsletter ist wieder online. Auch die Facebook Seite ist online.

Videoclip vom ersten Schnee, mit LVS Test beim Adlerhorst. Weiteres Training mit Mondscheintour am 8. Januar 2012 im Hoch-Ybrig

Wünsche allen schöne Festtage und viel Schnee in Pulverform.

Lawinen Airbag

Dez 22, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Snowboard  //  1 Kommentar

Der Lawinenairbag (ABS-Avalanche Airbag System, Lawinenrucksack) ist ein wiederverwendbares Rettungsgerät, das die Überlebenswahrscheinlichkeit von Personen, die von einer Lawine erfasst wurden, erhöhen soll. Der Lawinenairbag ist für Tourengeher und Variantenfahrer gedacht, die sich abseits der gesicherten Pisten bewegen.

Schon länger gibt es das Airbagsystem am Markt. Aber erst seit etwa 5 Jahren so richtig in Mode gekommen. Von den derzeit verfügbaren Systemen bietet der Lawinenairbag die grössten Chancen, einen Lawinenunfall zu überleben
Seit kurzem habe ich das R.A.S. von Mammut einen Entfernbarer-Airbag-Rucksack. Er basiert auf dem erfolgreichen Rucksackmodell Nirvana. Eine ganze Linie soll Winter 2012/2013 folgen. Dabei setzte man auf den Partner Snowpulse, der das Airbagsystem liefert.
Momentan ist es noch nicht möglich die Kartusche (Cartridge Non-Refillable) selber aufzufüllen. Das wird erst im Sommer 2012 möglich sein mit den Refillable 207Bar. Somit müssen die leere Kartusche bei Mammut vorbei gebracht werden, und für etwa 30.- wieder befüllt werden.

Mittlerweile springen sehr viele andere Hersteller auf das APS drauf, wie Scott, Ortovox, Völkl, Dakine, Atomic, Salomon und noch viele mehr. Die neuen Modelle sind Preislich immer noch sehr hoch, der R.A.S. von Mammut kostet 750.- bei 30

Eine Übersicht über die neuen Rucksäcke findet man bei skiingthebackcountry.
Oder auf der Nummer 1 in Sachen Lawinensicherheitsausrüstung ich-liebe-berge.ch
Ein weiterer guter Link zur NZZ: Das Spiel mit dem Restrisiko

Versuche des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) im Februar und März 2001 sollten die Wirksamkeit von Lawinen-Rettungsgeräten klären. Bei einem umfangreichen Test am 16. März 2001 wurden mit Hilfe von künstlich ausgelösten Lawinen 3 von 7 (ca. 42 %) der menschenähnlichen Dummys mit Lawinenairbag vollständig verschüttet. Die 3 Dummys waren nicht an der Oberfläche sichtbar. Deren Verschüttungstiefe war aber geringer, als bei den totalverschütteten Dummys ohne einen Lawinenairbag. Die Airbags aller 7 Dummys waren an der Schneeoberfläche sichtbar und hätten im Ernstfall die Rettungsdauer erheblich verkürzt.

Im Vergleich dazu wurden 5 von 6 Dummys (ca. 83 %) ohne Lawinenairbag vollständig verschüttet.

Nach einer statistischen Analyse von 86 dokumentierten Lawinenunfällen in den Jahren 1991 bis 2005 durch das SLF, haben 95 % der Personen mit einem Lawinenairbag den Lawinenabgang überlebt. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass die Überlebenschance bei allen nicht, oder nur teilweise verschütteten Personen mindestens 97 % beträgt.

 

Hilfe gegen Telefonterror

Dez 9, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Blog, Programmierung, WordPress  //  Keine Kommentare

Gestern morgen wurde ich von einem am Anfangs sehr netten Deutschsprachigen Herr geweckt der mir mein Tag gerettet hat.
Mehr als eine Stunde dauerte das Gespräch, das wir sogar für 10min unterbrochen hatten.

Die Fakten: Er wollte irgend etwas Verkaufen, ich hatte meinen grossen Spass ihn nach aller Regel der Kunst zu Verarschen 🙂
Dazu gibt es ein gutes Diagramm. Hilfe gegen Telefonterror
Ich schüttle mir das mittlerweile so aus dem Ärmel und ich bin schon richtig gut darin:-)
Mein Running Gag, ist der Fensterplatz. Meine Frage ob er solch einen hat beim Arbeiten kommt gut, Fragen wie: Ob bei ihm die Sonne scheint und ob noch andere Mitarbeiter im Call-Center einen Fensterplatz haben, kann man kombinieren mit: Warum haben die anderen kein/ein Fensterplatz? Das Spiel ist unendlich lange zu Spielen. Ziel ist es ihn an seinen Fragen zu hindern, oder auf seine Fragen mit gegen fragen zu antworten. Zuerst findet er es ja noch Witzig, aber mit der Zeit… Richtig Lustig wird es erst wenn er mit dem Satz kommt: Jetzt aber Ernst… Meine Antwort: Der Ernst kenne ich auch, der hat auch ein Fensterplatz gehabt…

Entweder man legt gleich wieder auf, oder man machst sich einen Spass mit dem Verkäufer. Das braucht zwar Zeit und spontane Einfälle, bringt den Verkäufer aber in eine schwierige Lage, denn je länger das Gespräch dauert, muss er natürlich auch zum Abschluss von seinem Geschäft kommen. Und das wird bei mir natürlich auch nach längerem Telefonat nicht erreicht 🙂

Wie das Rechtlich ausschaut erfahrt ihr unter 123recht.net

Risikomanagement

Nov 22, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, Snowboard, Sport  //  7 Kommentare

Vrenelisgärtli auf 2904 am 3. Juli 2011 mit Tobias, Benedikt und Markus. http://www.hikr.org/tour/post37435.html

Ich habe mich mit Risikomanagement befassen müssen wenn ich mit anderen in die Berge gehe. Da ich meist der Erfahrenste Bergänger bin, habe ich die Verantwortung für die Tour. Aber wie ist das genau?

Risiko ist nicht immer beherrschbar und im alpinen Bereich bleibt der Tod ein Seilgefährte. Aber Berge ohne Gefahr sind keine Berge.
Der Erwachsene Mensch ist grundsätzlich mündig und frei in seinen Entscheidungen. Es ist sein Recht, Abenteuer, Unsicherheit, Gefahr, Wagnis und Risiko zu suchen. Der Staat hat von Verfassungs wegen nicht das Recht, seinen erwachsenen und zur freien Willensbestimmung fähigen Bürger zu bessern oder zu hindern, sich selber zu schädigen (BVerfGE 22). Wer ausschliesslich sich selber gefährden will, kann das tun.

Eigenverantwortung liegt vor, wenn sich eine Person frei verantwortlich und in voller Kenntnis des Risikos und der Tragweite ihrer Entscheidung in eine Gefahrensituation begibt. Die Straflosigkeit eines Beteiligten setzt voraus, dass sich der weitere Beteiligte „frei und eigenverantwortlich gewollt“ selber gefährdet. Wer lediglich die Selbstgefährdung eines anderen veranlasst, ermöglicht oder fördert, ist wegen Körperverletzung- oder Tötungsdelikt strafbar. Zu Grunde liegt das Verfassungsprinzip der Selbstverantwortung.

Risiko – warum nicht?
Risiko ist präsent, im Leben wie auch im Sport, Risiko und Wagnis begleiten den Menschen seit jeher auf der Suche nach Lebensbereichen und Erfahrungen, sie sind notwendiger Teil der Evolution, Der Mensch ist Teil der Natur, Wer versucht sich in der Natur zu beweisen, ist nicht verrückt. Risikobereitschaft geht mit Lebensmut Hand in Hand. Menschen, die gelernt haben, Risiken einzugehen und zu akzeptieren, tragen erheblich zu einer funktionierenden Gesellschaft bei.

Würden wir nicht mal neue Horizonte suchen, würden wir nicht wissen wollen wie es oben auf dem Berg aussieht oder was hinter den Bergen passiert – wir wären wohl noch heute in der Steinzeit. Wenn Menschen unter Gefahr die Berge hochkraxeln, haben Sie einem Urtrieb nachgegeben, den wir kaum kontrollieren können. Das Suchen von Gefahrennähe verursacht zudem Adreanlinstösse, die süchtig machen. Suchthaufen geben ihrem Suchtstillmittel stets nach, Bergsüchtige brauchen die Höhenluft, den eisigen Wind um die Nase, die Schrammen an den Fingern und die blauen Flecken am Körper.

Heutzutage  werden alpine Gefahrenräume entschärft und Wände für den Breitensport eröffnet. Routen verlieren ihr Wagnis, sie werden gebohrt und fleissig saniert. Für Tausende und Abertausende werden Equipment bereitgestellt und Wander-Alpin-Kletter-Führer erscheinen wöchentlich. ohne das die Abertausende in den Bergen aufgewachsen sind, oder die alpine Gefahr Schritt für Schritt verinnerlicht zu haben. Besonders ehrgeizige Wesen werden – hinten geschoben und vorn gezogen – in Todeszonen transportiert. Und geht es schief, wird der Schuldige gesucht. Outdoor -Konsument und Outdoor-Management verändern den Bergsport.

In der Ausgabe von „bergundsteigen“ findet sich ein lesenswerter Artikel zum Thema „Risiko“. Der Artikel ist hier frei zugänglich.

Wie Reinhold Messner schon sagte: “Je grösser die Gefahr, desto intensiver das Erlebnis
Ein Notfallset gehört immer mit auf die Berge. Nicht nur für sich selber, sondern auch aus Rücksicht für andere.
Weitere Ausrüstungsgegenstände in meinem Blog unter: Bergsport.

Kamera Test

Nov 17, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Blog, Fotografie, Mac  //  2 Kommentare

Konnte die neue GoPro Hero 2 testen. Zusammen mit meinem neuen iPhone 4s.

Das Equipment:

  • GoPro Hero 1
  • GoPro Hero2
  • iPhone 3s
  • iPhone 4
  • iPhone 4s
  • Nikon P300
  • Nikon D3

 

Anbei noch der Videoclip:

Kamera Test (in HD betrachten):

Timelaps (in HD betrachten):

Fazit:
Die neue GoPro hat ein klareres Bild und schliesst nun zur Qualität der Contour+ auf. Das neue iPhone kann mit seiner Kamera im Foto UND Video Modus gut überzeugen. Braucht man nun noch eine Kompakt Kamera? Das muss jeder selber für sich Entscheiden, an der Qualität kann es nicht liegen.

Bilder von der Nacht-Fototour im Alpstein unter Hikr

Hello Siri

Nov 17, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Blog, Fotografie, Mac  //  Keine Kommentare

Seit neusten habe ich das neue iPhone 4s. Da die ersten Eindrücke:

Das neue App: „Freunde Finden“ ist gerade für mich der Renner.
So kann ich Temporär meine GPS Koordinaten an eine Vertrauensperson freigeben, was ich nun immer mit meinem Vater mache, wenn ich auf Bergtouren gehe.
So kann in einem Fall von einer Notlage mein iPhone geortet werden, was ansonsten nur mit kostenpflichtige Möglichkeiten möglich wäre.
Auch die neue Kamera ist der Hit. Selbst meine sehr gute Coolpix P300 von Nikon muss sich warm anziehen.

Siri, die Intelligente Spracherkennung Funktioniert schon sehr gut, So kann man Kalender Einträge machen, Notizen Diktieren oder sonst einen Stuss Fragen.anfrage

Einen Test mit dem iPhone 3s, 4, 4s, P300, Gopro 1 & 2, und der D3 im nächsten Blog.

Mit dem Pebble Pro Batterie Pack von Veho ist es möglich unterwegs das iPhone Aufzuladen.
Mit dem Polymer Lithium-ion Akku mit 5000mAH ist es möglich das iPhone 10x zu laden. Mit 132g ideal für Berggänger. Natürlich lässt sich nicht nur das iPhone Aufladen.

 

Habe heute den Film „2001 A Space Odyssey“ wieder mal gesehen. Das wird HEL9000 gebeten „Die Schleuse zu öffnen“ Macht das mal mit Siri 🙂

Das ist der Gipfel

Okt 18, 2011   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Fotografie, Klettern, on the top  //  Keine Kommentare

Habe mal alle meine Frühlings, Sommer und Herbst Bergtouren 2011 zusammen gezählt. Ergebnis:
301.7 Kilometer und 59`844 Höhenmeter

Die Highlight in Bilder:

Touren berichte unter Hikr
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Die schönsten Touren unter GPS Touren

Es ist eine Leidenschaft. Es ist meine Passion.

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