Radical Splitboard

Feb. 18, 2013 | Allgemein, Bergsport, Blog, Design, on the top, Snowboard, Sport | 3 Kommentare

Tourengehen fuer Snowboarder: Splitboards auf dem Vormarsch

Auch wenn die geteilten Boards immer noch ein Nischen Produkt ist. Die Nachfrage sind für die Splitboards ist riesig. Kein Wunder, viele suchen die Einsamkeit in den Bergen beim Touren. Wollen aber nicht verzichten die Abfahrt mit dem Board zu geniessen. Der Aufstieg mit Schneeschuhen ist mühsam. Das naheliegende also ein geteiltes Board für den Aufstieg. Die Splitboards gibt es schon seit den 80ern. Jetzt sind sie wieder da. Dabei werden sie technisch ausgereifter und vor allem leichter.

Die Funktionsweise der Splitboards ist einfach: Im Grunde handelt es sich um in der Mitte längs durchgeschnittene Snowboards. Für den Aufstieg werden sie auseinandergenommen und bieten zwei Tourenski mit entsprechenden Bindungen und Aufstiegsfelle. Auf dem Berg angekommen, werden sie mit wenigen Handgriffen zusammengesteckt und wie ein Snowboard genutzt.

Bei meinen Touren ging ich immer mit Schneeschuhen. Was auch seinen Reiz hat, aber um einiges Anstrengender ist, da das Board auf dem Rücken mitgetragen werden muss. Mit Radical bin ich schon seit Winter 2012 an einem Splitboard am Entwickeln. Habe mir viele Systeme angeschaut. Aber leider nie mein Wunsch Board/System gefunden. Die meisten Boards sind immer noch zu Schwer oder/und viel zu Steif. Das neue Jones Carbon Board ist zwar leicht, aber extrem Hart und gemäss Insider auch nicht Stabil genug. Für mich zum Testen habe ich das neue Nitro Thunder 162cm. Gutes leichtes Board mit Camber. Was aber noch wichtiger ist, ist das Bildungssystem für das Splitboard. Hochgelobt an der ISPO war das Splitstick. Nach genauer Betrachtung kamen aber mehrere Fehler zu Tage. Die Bindungsdisk lässt sich nur 30° drehen und steht dann etwa 1.5cm über dem Board hinaus. Falls da eine Beschädigung stattfindet, ist es nicht mehr möglich der Splint zu befestigen was die Bindung am Board hält. Was gegen das vereisen hilft, ist ein Silikon Spray für die Bindung und Split-Teile.
Das System von Karakoram, was auch von Jones verwendet wird, habe ich auf meinem Nitro Splitboard. Einfaches und schnelles System. Aber viel zu Teuer, schwerer als Spark  und nicht gerade das Stabilste. Die Teile sind auch fast nicht zu bekommen. Das Voilé System ist das bekannteste und wohl älteste System. Aber eben auch das älteste ohne grosse Erneuerungen. Dazu kommt das Voilé von jedem eine Lizenz einfordert, wo das Lochsystem benützen möchte. Das ist auch der Grund warum alle anderen Hersteller die Inserts um 3mm verschoben haben und nur eine Feile das Problem lösen kann. Das System für was ich mich nun für Radical entschieden habe ist das SparkTesla System für das Jahr 2014. Stabil und Leicht. Dazu mit zwei Steighilfe-höhen und ohne Split. Die Split Hooks und die Tip-Tailclips von Voilé, da die sich bewährt haben, drehbar sind und somit beim Laufen nicht im Weg kommen oder beschädigt werden. Für den Aufstieg verwenden wir die Felle von Gecko die ohne Kleber auskommen. Es ist ein sogenanntes Adhäsionsfell. DAS Skitourenfell Gecko von MP Sports ist eine Weltneuheit auf dem Skitourensektor. Es saugt sich ohne Kleber auf dem Board fest. Vorteile des Gecko Adhäsionsfells: Es ist KEIN Klebefell. Es saugt sich durch Molekularkraft (Adhäsion) am trockenen und nassen Board fest. Mehrmaliges Auf- und Abfellen ist somit kein Problem! Absolut bedienerfreundlich, da man die Felle ohne Schutzfolie zusammenlegen kann, ohne dass sie verkleben.Verschmutzungen auf der Beschichtung kann man einfach mit klarem, warmem Wasser abwaschen. Es ist hitze- und kältebeständig von + 250° bis – 70° und haftet auch unter Extrembedingungen. Die Gecko Beschichtung hat eine sehr lange Lebensdauer.

Die Breite vom Board, respektive von den Skis ist nicht mehr das wichtigste. Mittlerweile sind die Tourenskis auch breiter geworden, so dass das Radical Splitboard auch in diesen Spurgrössen im Aufstieg ihren Platz finden. Aber richtig Spass macht natürlich das selber Spuren 🙂
Wegen der Länge; Ja, je mehr Auflagefläche, desto besser der Auftrieb. Aber für den Aufstieg absolut hinderlich nicht nur bei bei der Spitzkehre. Dank unserem Lion Shape wo in der Nose einen Rocker aufweist, ist der Auftrieb genug gut. Über 162cm würde ich nicht gehen. Ich selber habe neben dem Surf 222cm das kleine Lion mit 152cm. Das genügt und hat einen Auftrieb wie ein 166cm Freerideboard. Habe ich Nachteil mit dem Splitboard? Ich finde nicht, es vereinigt das beste aus beiden Welten.

Das neue Radical Lion Splitboard kommt am September 2013 in den Handel mit der Länge: 162cm
Es hat den gleichen Shape wie das Lion 162cm. Nur das es 4 statt 2 Stahlkanten hat. Preis mit den Hooks und Tip-Tailclips: 2150.- Optional mit denn neuen Spark Tesla System und die Geckofelle.
Das Board ist natürlich leicht und mit dem Flex vom Lion 162cm. Also nicht so Steif wie die meisten Splitboard der anderen Hersteller. Denke wir haben eins der besten Splitboards auf dem Markt. Natürlich nicht das günstigste, aber so wie von Radical erwartet, einfach der Hammer und ohne Kompromisse auch auf der Piste.

Radical Lion 162cm Splitboard

Radical Lion 162cm Splitboard

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3 Kommentare

  1. Bullet

    Hi Nicki

    super Beitrag!!
    merci.

    liebe gruess
    Raphaël

    Reply
  2. Philipp

    Hi Nicki

    Hilfreicher Beitrag, danke dir!

    Frage: Organisierst du auch Splitboard-Touren oder kennst du Partner, die das tun? Ein Freund und ich möchtens ausprobieren, finden aber keine (nicht ausgebuchten) Touren in diesem Winter 🙁

    Danke & Gruss,
    Philipp

    Reply
    • niki

      Salü Philipp
      Ich Organisiere auch Splitboardtouren. Habt ihr Spezielle Wünsche für eine Tour. Ort, Schwierigkeit, Höhenmeter…
      Gruss Niki

      Reply

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  1. ISPO 2014 « Niki Huwyler - […] Die Farben werden wieder dunkler und Urbaner. Aber nicht bei allen Hersteller (zum Glück). Splitboard sicher immer mehr ein…

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