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Monstertour – Vom Ybrig nach Pizol

Aug 9, 2015   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Mehr als 8000hm rauf und runter vom Ybrig nach Pizol in 48h non stop

Beeindruckende Zahlen von keinem praktischen Sinn. Mir wurde gesagt, dass dieses Vorhaben verrückt sei. Zugegeben ja, ist es ja auch, ich nahm es trotzdem in Angriff und ja, es hat geklappt. Wie Ueli Steck mal sehr schön gesagt hat: Ich bin mir der objektiven Belanglosigkeit meines subjektiven Erlebnis durchaus bewusst. Aber sich mit einem Ziel auseinanderzusetzen und das auch zu erreichen ist eine sehr grosse Befriedigung. Bevor ich nun ins Philosophische abschweife… Es war hart, aber ungemein aufregend, mit sehr vielen Höhen und Tiefen – im wahrsten Sinne des Wortes. Read more >>

Campieren und biwakieren in den Schweizer Bergen

Sep 20, 2014   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Fotografie, Fotos, Klettern, on the top, Portfolio, Wandern  //  8 Kommentare

Campieren und biwakieren in den Schweizer Bergen – mit Ruecksicht auf die Natur

Neuauflage 2014

Die rechtliche Situation ist verworren. Wo darf biwakiert werden, wo nicht ? Es gibt keine gesamt schweizerische Regelung. Kantone und Gemeinden erlassen diesbezüglich Verordnungen. Wenn immer möglich wähle Biwak-Orte, die abgelegen sind. Denn es gilt grundsätzlich… wo kein Kläger, da kein Richter! Wer aber darauf angewiesen ist, in einer Umgebung biwakieren zu müssen, die keine Infrastruktur aufweist (SAC-Hütte, Alpbetriebe, etc) der kann, und darf das auch tun.

Biwakieren verboten bzw. unerwünscht:

  • eidgenössische Jagdbanngebiete (Wildschutzgebiete)
  • in den meisten Naturschutzgebieten
  • Schweizerischer Nationalpark
  • in Biotopen (Flachmoor, Hochmoorbiotope von nationaler Bedeutung)

Am einfachsten ist:

  • Man fragt den Grundbesitzer, Älpler oder SAC-Hüttenwart
  • Man lässt sich nicht erwischen.

Ansonsten gilt: Einzelne Übernachtung einer kleinen Anzahl Personen im Gebirge oberhalb der Waldgrenze in der Regel unproblematisch – wenn sie rücksichtsvoll erfolgt. Zudem ist ein Notbiwak grundsätzlich erlaubt.
Zelt/Lager erst bei Einbruch der Dämmerung aufbauen, spätestens bei Anbruch der Morgendämmerung wieder abbauen und alle Spuren verschwinden lassen.
Eine wichtige Regel beim Hiken: Hinterlasse nichts ausser deinen Fussspuren und nimm nichts mit ausser deinen Eindrücken.

Links:


Für mich bedeutet biwakieren übernachten ohne eine feste Struktur. Es ist herrlich unter freiem Himmel zu übernachten. Der Sonnenuntergang und den Sternenhimmel auf dem Gipfel zu geniessen. Früher meist mit Zelt, mittlerweile nur im Schlafsack. Je nach Wetter meinen 3-Saison Schlafsack und die Luftmatte von Exped SynMat UL7 mit 3.1 Isolationswerte. Bei mir ist alles auf Ultra-Light Ausgerichtet, so natürlich auch das Material für die Übernachten. Für den Winter habe ich einen sehr warmen 4-Saison Schlafsack auch von Mammut. Als Schlafsack habe ich im Winter den Sphere und für die restlichen Tage den Synthetikschlafsack Ajungilak Kompakt 3-Season ebenfalls von Mammut. Meist dabei das Advanced Bivy von Outdoor Research. Zum Kochen der Eta Power Topf von Primus. Der Clou ist der Wärmewechsler an der Unterseite, der für einen enorm hohen Wirkungsgrad sorgt. Passen auf so gut wie alle handelsüblichen Gas- und Multikocher. Als Trink- und Essbecher der X-Cup von Sea to Summit. Unzerbrechliches, extrem leichtes Geschirr aus lebensmittelechtem Silikon. Schnittfeste Grundfläche zur Verwendung auch als Schneidebrett. Wird zum Transport Platz sparend flach gefaltet. Perfekt für Bergtouren! Für meinen Gaskocher verwende ich den Micro Regulator Stove von Soto. Der Ultraleichte, kompakter Gaskocher mit inliegenden Regulator hat eine konstante Heizleistung bis ca. -5°. Heizleistung: 3’200 W. Flammenregler mit präziser Feinjustierung. Inliegende Piezozündung. Meist dabei auch meine Nikon D800 für Timelaps auf einem Gorilla GP8 Stativ. Ich kann jedem empfehlen mal ohne Zelt draussen zu übernachten. Auch im Winter ist das kein Problem. Man sollte einfach achten das man nicht im Wind liegt, und im Winter einen Kälte Abfluss baut. Die Isolationsmatte ist eins der wichtigsten Sache wenn es Kalt wird. Die meiste Kälte kommt vom Boden. Ein warmer Schlafsack ist zwar gut, aber wenn man auf Daune oder Kunstfasern liegt werden die zusammen gepresst und die Wärmeleistung nimmt rapide ab. Somit lohnt es sich eine gute Isolationsmatte zu leisten. Auch der Biwaksack je nach Wetter sehr wichtig. Der hält die Feuchtigkeit ab und ist doch Atmungsaktiv.

Niki (der gern und oft biwakiert)

OutDoor Messe in Friedrichshafen

Jul 18, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Sport  //  Keine Kommentare

Alle Jahre wieder – Die OutDoor Messe in Friedrichshafen. Mit Coni ging ich am Freitag an die Messe, um natürlich Outdoor Research zu Treffen, aber auch um die Neuigkeiten zu sehen. Danach ging es in den Alpstein Klettern. Viele neue schöne bunte Sachen, die Running Sachen immer noch eins der grossen Themen wie letztes Jahr. Die bunten Farben ebenfalls immer noch stark vertreten, was ich auch unterstütze. Am meisten hat mir gefallen:
– Die neuen Stöcke von Black Diamond
– Das CoolShild „Omni-Freeze Zero“ von Colombia
– Die neuen Kletterschuhe von 5.10 mit dem neuen weichem Gummi
– Lifematt Energie – Wasserdichte Batterie von Schweden
– Die Zustiegsschuhe von North Face und Saleva
– Brunton mit dem tragbaren Wasserstoff Reaktor
– Edelrid mit ihren Farben durch das ganze Sortiment
– Gerber mit ihren super kleinen aber funktionierenden Messern
Aber natürlich auch bei OR. Die neue Bekleidung ist einfach der Hammer.

Links:
OutDoor Industry Award 2013: Alle Gewinner
Trends & Neuheiten von der OutDoor-Messe 2013 (+ Bilder)

 

Outdoor Bekleidung

Jun 4, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Klettern, Wandern  //  4 Kommentare

Egal wie das Wetter ist, in den Bergen zu sein ist immer schön. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unmotivierte Leute
Der Spruch dass das Material das wichtigste ist finde ich falsch. Auch das beste Material ist immer einen Kompromiss. Bei sportlichen Aktivitäten kommt es zur Schweissbildung, die von den Membranen nach aussen Transportiert wird. Ist aber die Luftfeuchtigkeit zu hoch und nicht so kalt draussen, funktioniert der Austausch kaum noch. Auch muss die Feuchtigkeit zuerst an den Membranen kondensieren das ein Transport überhaupt stattfindet. Gutes Material das den Regen abhält und doch atmen kann ist natürlich von Vorteil. Aber man sollte achten, das man nicht so stark zum schwitzen kommt bei starker Aussenfeuchtigkeit. Auch würde ich mehrere Lagen zwar empfehlen, aber nur die Aussenhaut sollte  eine Membrane oder Microfasser haben. Ansonsten kommt es unweigerlich zum Feuchtigkeit Stau. Für in die Stadt oder leichtem Regen genügt auch Microfasser.
Ich durfte schon mehrmals meine Bekleidung auch im starkem Regen Testen. Wenn das Material hält, macht es auch im Regen Spass 🙂

Meine Empfehlung:
– Einen Regenhut zb der Sombrero von OR. Der ist bei all meinen Touren dabei. Der schützt auch sehr gut von der Sonne und der Rand kann bei bedarf aufgeklappt werden.
– Die ultra-leichte Regen Jacke Helium ll. Die Jacke ist atmungsaktiv und ist gerade mal Faustgross wenn verpackt.
Natürlich finde ich als Athlet von OR die Sachen gut, aber ehrlich, ich kenne die anderen Marken auch sehr gut (KillerLoop, Columbia, Mammut) von früheren Sponsoring. Es liegt mir fern diese nun schlecht zu machen, aber gutes Material erkennt man bei harten Einsätzen und da bin ich mit OR mehr als zufrieden.

OR-sommer OR-winter
Die Eigenschaften von Polyester
Polyester ist insbesondere im Hinblick auf seine Eigenschaften sehr überzeugend. So nimmt Outdoor-Kleidung aus diesem Material höchstens ein Prozent des Eigengewichts an Wasser auf. Dadurch trocknet die Kleidung entsprechend schnell und passt sich optimal den Anforderungen für die unterschiedlichen Wetterverhältnisse an. Polyester ist zudem ein Material, das sowohl reiss- als auch scheuerfest ist. Dadurch verhält es sich gegenüber Feuchtigkeit absolut fäulnisbeständig und ist gegen UV-Strahlen sehr resistent. Polyester isoliert auch besser als Naturfasern.
Im Vergleich zu Schaf- und Baumwolle kann Polyester als Material für die Outdoor-Kleidung zudem mit einem weiteren entscheidenden Vorteil überzeugen. So isoliert es fast 40 Prozent besser als Naturfasern. Grundsätzlich lässt sich Outdoor-Kleidung aus Polyester sehr angenehm tragen, sodass es problemlos auch für die Herstellung von Unterwäsche genutzt werden kann. Ich selber benutze auf Bergtouren und zum Klettern ausschliesslich Kunstfaser als Unterwäsche.

Aber… Da Polyester schneller trocknet, fühlt es sich kälter an. Das kommt vom Thermodynamischen her. Das Trocknen beziehungsweise das Verdampfen braucht Energie, wo vom Körper genommen wird. Bei Schafwolle passiert diesen Prozess viel langsamer. Es „fühlt“ sich Wärmer an. Eine gute Alternative sind die Mischfassern wie Dri-Release Wolle die das beste aus beiden Welten kombiniert. Es gibt einen Unterschied von Mensch zu Mensch. Speziell Frauen haben ein anderes Wärme/Kälte Gefühl. Für mich kann eine einfache GoreTex Jacke im Regen/Winter genügen, aber für die meisten Frauen wäre das zu wenig Isolierschicht.

Vor- und Nachteile von Baumwolle
Schaf- und Baumwolle nimmt zwar den Schweiss auf, aber sie leiten die Feuchtigkeit nicht ab, sondern speichern sie. Vergleicht man Baumwolle mit anderen synthetischen Materialien, lässt sich deutlich erkennen, dass sie rund 15 Mal so viel Wasser aufnimmt wie die Kunstfasern. Auch ist die Wärmeleistung bei Nässe sehr schlecht. Schafwolle lässt sich mittlerweile sehr angenehm zu tragen und wärmt gut, aber eben leider nicht reiss- und scheuerfest und natürlich nicht optimal geeignet für Regen oder Sportliche Aktivitäten bei denen der Schweiss abtransportiert werden sollte um den Körper Trocken zu halten. Auch Merinowolle nur für kalte Tage ohne grosse Schweissbildungen. Ausser man nimmt Ersatz Kleidung mit, was aber für mich gegen das Prinzip; Light bring weit geht.
Aber mal ehrlich… Was nützt die beste Dreilage GoreTex wenn man sie nie bei richtigem dafür vorgesehenen Wetter Testen kann/will? Der Weg zum Büro geht auch mit Schirm. Aber viele Tragen die HighTech Sachen als Presstisch statt für den Outdoor nutzen. Schade eigentlich.
Vom Regen überascht Hand im Regen Das Gewitter zieht über uns Hohgant bis jetzt noch im Nebel, zurz vor dem Gewitter Sturm auf dem Stoss 6,5 Stunden im Regen Rigi Nordrippe überquerung im Regen
Somit: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unmotivierte Leute 🙂
Danke an Maurice von OR für das weitere Wissen.

Packliste Sommer

Mrz 21, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Essen, Klettern, on the top, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Eine Packliste für den Winter habe ich ja schon mal in meinem Blog Veröffentlicht. Nun noch die Packliste für eine Sommer-Bergtour:

Die Wichtigsten Links neben der Packliste! Solltet ihr unbedingt Lesen 🙂

Packliste Winter
Bergsport
Campieren und biwakieren in den Schweizer
Risikomanagement
Risiko? Aber sicher!
Outdoor Fotokamera

Bekleidung
•    Gute Bergschuhe die schon eingelaufen wurde. Feste, grob profilierte und griffige Sohle
•    Atmungsaktie Wäsche. keine Baumwolle Kleidung!
•    Leichte Gore-Tex Jacke (Regenjacke) Winddicht oder mindestens Windabweisend
•    Lange Berghose SoftShell oder Stretch
•    SoftShell oder Fleecejacke für kalte Tage
•    Dünne Fingerhandschuhe. Eventuell warme Handschuhe je nach Temperatur
•    Mütze, Sonnenhut ev. Stirnband oder Buff
•    Funktionelle Socken (1 Ersatzpaar) Ohne Nähte

Diverses
•    Rucksack mit Hüftgurt (30-45l)
•    Sonnenbrille / Gletscherbrille Schutz gegen (UV-A, -B und -C “UV 400″) Kategorie 4
•    Sonnen- und Lippencrème
•    Taschenmesser / Leatherman
•    LED Stirnlampe mit neuer Batterie
•    Heftpflaster und Compeed
•    Halbtax, GA ID, SAC/DAV-,Rega-Ausweis, wenn vorhanden
•    Notfall Apotheke
•    25`000 Landkarte, Koordinatenmesser, GPS mit Track
•    Mobiltelefon, Strom/Akku Ersatz
•    Biwaksack mit Ev. 3-Saison Schlafsack

Technische Ausrüstung – je nach Tour
•    Gas oder Benzin Kocher mit Piezozündung und Topf mit hohem Wirkungsgrad
•    Alpin Pickel
•    Ski-, Touren- Teleskopstöcke (kleiner Teller)
•    Klettergurt mit 1 HMS Karabinern und Standschlinge
•    2x Bandschlinge 120cm (Zum Selbstsicherungen setzten)
•    60m oder 30m Halb-Sicherungsseil
•    2x Prusik (für Gletscher und zum Abseilen)
•    Ev. Fotoapparat, Feldstecher

Verpflegung
•    Tourentee in Termoskanne für kältere Tage. Trinkflasche mit viel Flüssigkeit. Kohlensäuriges Süsswasser ist nicht geeignet. Besser Isotonisch
•    Nehmt die Zwischenverpflegung für die entsprechende Anzahl Tage mit. Trage nicht zu viel und vor allem Essen mit, welches du bei Anstrengung besonders magst. Gut geeignet sind Dörrobst, Schokolade nur wenn es nicht allzu Warm ist. Käse, Vollkornbrot, Energieriegel und Traubenzucker
•    Halbpension: Bei den meisten Hütten ist Halbpension (Abendessen/Frühstück) inklusive.

Übernachtung in Hütte/n
•    Ohrenpfropfen
•    Toilettenartikel im Kleinformat, ev. Erfrischungstüchlein
•    Innenschlafsack aus Seide oder Baumwolle (aus Hygienegründen)
•    Die Hütten verfügen in der Regel über fliessend kaltes Wasser zur Körperpflege
•    Es stehen Hüttenfinken zur Verfügung
•    Geld für die Barzahlung der Übernachtung (etwa 45.- pro Nacht) SBB und Lifte

Packtipps
Light bringt weit! Dein Rucksack sollte nicht mehr als 7-9 Kg wiegen. Dies vor allem auf Touren von Hütte zu Hütte.
Nicht alles was nicht auf der Liste steht, muss auch nicht mit. Sämtliche Reservekleidung am besten wasserdicht verpacken. Und anstelle einer Regenhülle für den Rucksack leistet ein einfacher Müllsack im Rucksack gute Dienste. Abfall immer und alles wieder mitnehmen!

 Sehr wichtig:
•    Gute Kleidung mit Windstopp
•    Gute bequeme Bergschuhe
•    Genug zu Trinken
•    Mobiltelefon, GPS und/oder 25`000 Landkarte
•    Geld, Ausweis, kleine Notfall Apotheke

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