Suche Artikel tagged mit " Bergtouren"

PROJEKTLISTE

Apr 4, 2019   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern  //  Keine Kommentare

Am Anfang des Jahres, zu Beginn der Splitboardtouren- oder Klettersaison oder beim Aufbruch zu einer Bikereise ist es ganz natürlich, auf einem Zettel zu notieren, was du dir vorgenommen hast. Diese „Projektliste“ mag etwas seltsam anmuten, ist aber für Bergsteiger, Kletterer, Biker oder Tourengeher nichts Ungewöhnliches. Um das Warum und Wie einer Projektliste, die zu Fortschritten bei deinem Tun beitragen kann besser zu verstehen, habe ich dir die wichtigsten Punkte aufgelistet.

Read more >>

Campieren und biwakieren in den Schweizer Bergen

Sep 20, 2014   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Fotografie, Fotos, Klettern, on the top, Portfolio, Wandern  //  8 Kommentare

Campieren und biwakieren in den Schweizer Bergen – mit Ruecksicht auf die Natur

Neuauflage 2014

Die rechtliche Situation ist verworren. Wo darf biwakiert werden, wo nicht ? Es gibt keine gesamt schweizerische Regelung. Kantone und Gemeinden erlassen diesbezüglich Verordnungen. Wenn immer möglich wähle Biwak-Orte, die abgelegen sind. Denn es gilt grundsätzlich… wo kein Kläger, da kein Richter! Wer aber darauf angewiesen ist, in einer Umgebung biwakieren zu müssen, die keine Infrastruktur aufweist (SAC-Hütte, Alpbetriebe, etc) der kann, und darf das auch tun.

Biwakieren verboten bzw. unerwünscht:

  • eidgenössische Jagdbanngebiete (Wildschutzgebiete)
  • in den meisten Naturschutzgebieten
  • Schweizerischer Nationalpark
  • in Biotopen (Flachmoor, Hochmoorbiotope von nationaler Bedeutung)

Am einfachsten ist:

  • Man fragt den Grundbesitzer, Älpler oder SAC-Hüttenwart
  • Man lässt sich nicht erwischen.

Ansonsten gilt: Einzelne Übernachtung einer kleinen Anzahl Personen im Gebirge oberhalb der Waldgrenze in der Regel unproblematisch – wenn sie rücksichtsvoll erfolgt. Zudem ist ein Notbiwak grundsätzlich erlaubt.
Zelt/Lager erst bei Einbruch der Dämmerung aufbauen, spätestens bei Anbruch der Morgendämmerung wieder abbauen und alle Spuren verschwinden lassen.
Eine wichtige Regel beim Hiken: Hinterlasse nichts ausser deinen Fussspuren und nimm nichts mit ausser deinen Eindrücken.

Links:


Für mich bedeutet biwakieren übernachten ohne eine feste Struktur. Es ist herrlich unter freiem Himmel zu übernachten. Der Sonnenuntergang und den Sternenhimmel auf dem Gipfel zu geniessen. Früher meist mit Zelt, mittlerweile nur im Schlafsack. Je nach Wetter meinen 3-Saison Schlafsack und die Luftmatte von Exped SynMat UL7 mit 3.1 Isolationswerte. Bei mir ist alles auf Ultra-Light Ausgerichtet, so natürlich auch das Material für die Übernachten. Für den Winter habe ich einen sehr warmen 4-Saison Schlafsack auch von Mammut. Als Schlafsack habe ich im Winter den Sphere und für die restlichen Tage den Synthetikschlafsack Ajungilak Kompakt 3-Season ebenfalls von Mammut. Meist dabei das Advanced Bivy von Outdoor Research. Zum Kochen der Eta Power Topf von Primus. Der Clou ist der Wärmewechsler an der Unterseite, der für einen enorm hohen Wirkungsgrad sorgt. Passen auf so gut wie alle handelsüblichen Gas- und Multikocher. Als Trink- und Essbecher der X-Cup von Sea to Summit. Unzerbrechliches, extrem leichtes Geschirr aus lebensmittelechtem Silikon. Schnittfeste Grundfläche zur Verwendung auch als Schneidebrett. Wird zum Transport Platz sparend flach gefaltet. Perfekt für Bergtouren! Für meinen Gaskocher verwende ich den Micro Regulator Stove von Soto. Der Ultraleichte, kompakter Gaskocher mit inliegenden Regulator hat eine konstante Heizleistung bis ca. -5°. Heizleistung: 3’200 W. Flammenregler mit präziser Feinjustierung. Inliegende Piezozündung. Meist dabei auch meine Nikon D800 für Timelaps auf einem Gorilla GP8 Stativ. Ich kann jedem empfehlen mal ohne Zelt draussen zu übernachten. Auch im Winter ist das kein Problem. Man sollte einfach achten das man nicht im Wind liegt, und im Winter einen Kälte Abfluss baut. Die Isolationsmatte ist eins der wichtigsten Sache wenn es Kalt wird. Die meiste Kälte kommt vom Boden. Ein warmer Schlafsack ist zwar gut, aber wenn man auf Daune oder Kunstfasern liegt werden die zusammen gepresst und die Wärmeleistung nimmt rapide ab. Somit lohnt es sich eine gute Isolationsmatte zu leisten. Auch der Biwaksack je nach Wetter sehr wichtig. Der hält die Feuchtigkeit ab und ist doch Atmungsaktiv.

Niki (der gern und oft biwakiert)

Packliste Sommer

Mrz 21, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Essen, Klettern, on the top, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Eine Packliste für den Winter habe ich ja schon mal in meinem Blog Veröffentlicht. Nun noch die Packliste für eine Sommer-Bergtour:

Die Wichtigsten Links neben der Packliste! Solltet ihr unbedingt Lesen 🙂

Packliste Winter
Bergsport
Campieren und biwakieren in den Schweizer
Risikomanagement
Risiko? Aber sicher!
Outdoor Fotokamera

Bekleidung
•    Gute Bergschuhe die schon eingelaufen wurde. Feste, grob profilierte und griffige Sohle
•    Atmungsaktie Wäsche. keine Baumwolle Kleidung!
•    Leichte Gore-Tex Jacke (Regenjacke) Winddicht oder mindestens Windabweisend
•    Lange Berghose SoftShell oder Stretch
•    SoftShell oder Fleecejacke für kalte Tage
•    Dünne Fingerhandschuhe. Eventuell warme Handschuhe je nach Temperatur
•    Mütze, Sonnenhut ev. Stirnband oder Buff
•    Funktionelle Socken (1 Ersatzpaar) Ohne Nähte

Diverses
•    Rucksack mit Hüftgurt (30-45l)
•    Sonnenbrille / Gletscherbrille Schutz gegen (UV-A, -B und -C “UV 400″) Kategorie 4
•    Sonnen- und Lippencrème
•    Taschenmesser / Leatherman
•    LED Stirnlampe mit neuer Batterie
•    Heftpflaster und Compeed
•    Halbtax, GA ID, SAC/DAV-,Rega-Ausweis, wenn vorhanden
•    Notfall Apotheke
•    25`000 Landkarte, Koordinatenmesser, GPS mit Track
•    Mobiltelefon, Strom/Akku Ersatz
•    Biwaksack mit Ev. 3-Saison Schlafsack

Technische Ausrüstung – je nach Tour
•    Gas oder Benzin Kocher mit Piezozündung und Topf mit hohem Wirkungsgrad
•    Alpin Pickel
•    Ski-, Touren- Teleskopstöcke (kleiner Teller)
•    Klettergurt mit 1 HMS Karabinern und Standschlinge
•    2x Bandschlinge 120cm (Zum Selbstsicherungen setzten)
•    60m oder 30m Halb-Sicherungsseil
•    2x Prusik (für Gletscher und zum Abseilen)
•    Ev. Fotoapparat, Feldstecher

Verpflegung
•    Tourentee in Termoskanne für kältere Tage. Trinkflasche mit viel Flüssigkeit. Kohlensäuriges Süsswasser ist nicht geeignet. Besser Isotonisch
•    Nehmt die Zwischenverpflegung für die entsprechende Anzahl Tage mit. Trage nicht zu viel und vor allem Essen mit, welches du bei Anstrengung besonders magst. Gut geeignet sind Dörrobst, Schokolade nur wenn es nicht allzu Warm ist. Käse, Vollkornbrot, Energieriegel und Traubenzucker
•    Halbpension: Bei den meisten Hütten ist Halbpension (Abendessen/Frühstück) inklusive.

Übernachtung in Hütte/n
•    Ohrenpfropfen
•    Toilettenartikel im Kleinformat, ev. Erfrischungstüchlein
•    Innenschlafsack aus Seide oder Baumwolle (aus Hygienegründen)
•    Die Hütten verfügen in der Regel über fliessend kaltes Wasser zur Körperpflege
•    Es stehen Hüttenfinken zur Verfügung
•    Geld für die Barzahlung der Übernachtung (etwa 45.- pro Nacht) SBB und Lifte

Packtipps
Light bringt weit! Dein Rucksack sollte nicht mehr als 7-9 Kg wiegen. Dies vor allem auf Touren von Hütte zu Hütte.
Nicht alles was nicht auf der Liste steht, muss auch nicht mit. Sämtliche Reservekleidung am besten wasserdicht verpacken. Und anstelle einer Regenhülle für den Rucksack leistet ein einfacher Müllsack im Rucksack gute Dienste. Abfall immer und alles wieder mitnehmen!

 Sehr wichtig:
•    Gute Kleidung mit Windstopp
•    Gute bequeme Bergschuhe
•    Genug zu Trinken
•    Mobiltelefon, GPS und/oder 25`000 Landkarte
•    Geld, Ausweis, kleine Notfall Apotheke

OR-sommer OR-winter

 

Risiko? – Aber sicher!

Jan 24, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Snowboard  //  7 Kommentare

Schon einmal habe ich meine Meinung zum Thema Risikomanagement veröffentlicht.
Daran hat sich nicht viel verändert. Da der Bergsportler sich bewusst in zivilisatorisch schlecht erschlossene Gebiete mit erhöhtem Risiko – Gefahren durch zum Beispiel Lawinen, Wetter, Muren, Felssturz, Eissturz – begibt, ist ein spezieller Umgang mit diesen Risiken notwendig. Hierbei spricht man auch von Risikomanagement.

Ja, ich gehe gerne Risiko ein. Risiko, was ich aber aus meiner Sicht vertreten kann.
Was aber ist ein hohes Risiko?
Klar ist das Erfahrungen und Wissen helfen Risiken besser abzuschätzen.
Wie stabil ist die Seraczone wirklich und – kommt die Kaltfront vielleicht früher als im Wetterbericht angekündigt? Manches Mal ist dann Rückzug in die Hütte angesagt – diskutieren – analysieren – warten, vielleicht geht es morgen – oder der Traum einer Ersteigung des Wunschberges bleibt für dieses Mal ein Traum und muss der harten Realität weichen.

Doch der Umgang mit diesem Thema ist äusserst unterschiedlich und unterliegt auch einem gewissen zeitlichen Wandel. War früher das Eingehen eines Risikos noch etwas „heroisches“, so werden heute nicht nur risikofreudige Bergsportler sehr schnell als „verantwortungslos“ bis „lebensmüde“ abgestempelt. Sobald ein Unglück geschieht, wird der gesamte Bergsport zum „Risikosport“ erklärt.

Dazu trägt sicher auch die Mediale Verbreitung risikofreudige Berggänger bei. Die meisten Freerider sind mit LVS, Helmkamera und Airbag ausgerüstet. Und wagen sich so in Gelände die selbst der Lawinenguru Munter nur von fernem betrachten würde. Heutzutage werden alpine Gefahrenräume entschärft, ohne das die Actionsüchtige in den Bergen aufgewachsen sind, oder die alpine Gefahr Schritt für Schritt verinnerlicht zu haben. Sicherer wird das ganze aber nicht.
Eigenverantwortung heisst das Zauberwort. Die Problematik und das tritt ganz bestimmt auch auf mich zu, Ist die Präsentation und die Suche der Bestätigung im Internet. Das Narzisstische Verhalten muss berücksichtigt und Analysiert werden. Wie viel Risiko geht man ein, Aufgrund um im Netz die Öffentlichkeit zu Schockieren und die Bestätigung zu bekommen das man ein „Krasser Siech“ ist? Eine Entwicklung die besonders zu berücksichtigen gilt in der Zeit von Extremen Bildern / Filme im Netz. Alles wird schneller, Extremer und gefährlicher, aber auch Sicherer? Jedenfalls wird das in der Werbung so vermittelt, das mit dem richtigen Material jeder solche extremen Sachen machen kann.

aufstiegPiz Porchabelladeep freeridingSnowboardturn im Hoch-YbrigDrausen Zuhause

Beispiele Medialer Selbstüberschätzung:
Linda Fäh besteigt das Matterhorn
Everest-Oma
Geteert und gefedert
Bis an die Grenzen des Körpers: Extrem-Berglauf auf die Zugspitze

Ich plädiere für:

  • Freier Zugang zu den Bergen. Der alpine Raum muss allen Menschen frei zugänglich sein und bleiben. Verantwortungsvoller Bergsport bereichert die Bergwelt.
  • Präzision statt Regelungswut. Es gibt genügend Gesetze, um den Bergsport zu regeln. Diese sollten mit Augenmass und Sachverstand angewandt werden.
  • Die Eigenverantwortung stärken. Der Bergsport ist umso sicherer, je kompetenter die Bergsportler sind.
  • Den Wert von Risikobewusstsein anerkennen. Eine Gesellschaft gewinnt, wenn ihre Mitglieder den bewussten Umgang mit Risiken erlernen und beherrschen.
  • Einen angemessenen Risiko-Diskurs führen. Insbesondere die Medienschaffenden und die Touristiker sollten Risiken nicht überbewerten und/oder als Verkaufsargument in den Vordergrund stellen.

Was ich aber nicht machen werde, ist ein Disclaimer für meine Publizierten Bergtouren schreiben. Jeder sollte selber entscheiden mach er machen kann/will. Eigenverantwortung, Sondierung und Beurteilung der aktuellen Verhältnisse gehören bei jeder Tour dazu.

Gipfel Rueckblick

Habe wiedermal alle meine 2012 Frühlings-, Sommer- und Herbstbergtouren 2012 zusammen gezählt, ohne die Winter- und Klettertouren. Ergebnis:
344.8 Kilometer. Aufstieg: 37’629 hm. Abstieg: 29’424 hm. Total: 67’052 Höhenmeter.
Letzten Sommer waren es 301.7 Kilometer und 59`844 Höhenmeter. Gerade die zwei Monstertouren machten es aus, dass ich dieses Jahr länger, höher und weiter unterwegs war. Es ist nicht die Jagd nach Höhenmetern, wie es vielleicht den Anschein hat, sondern das Erlebnis, das mich treibt!

Die Highlight in Bilder:

Lieblings Touren im Jahr 2012:

Meine Touren berichte unter Hikr
hikr

Es ist eine Leidenschaft. Es ist meine Passion.

Nein, ich Wandere nicht

Sep 30, 2012   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Wandern  //  3 Kommentare

Wandern? Nein danke, Bergsteigen, Alpinwandern oder besser Kletterwandern 🙂

Mich fragen immer wieder Freunde und Kollegen ob sie mal mitkommen können auf eine Wanderung. Sie möchten auch gerne wieder mal in die Berge und meine Bilder haben sie dazu animiert … Alles gut und recht. Aber ich Wandere nicht!
Ich freue mich sehr mit Freunden in die Berge zu gehen, wirklich das meine ich ernst. Auch wenn ich es sehr geniesse manchmal alleine in den Bergen zu sein. Das Problem ist meist das ich gerne Touren mache, die über die Wanderskala hinaus geht. Das heisst ein Fehltritt hat klare Konsequenzen. Warum das ich das mache habe ich schon in diesem Blog beschrieben. Für solche T5 – T6 Touren muss aber Trittsicherheit, Orientierungsvermögen, Klettererfahrungen und das mögen von sehr Exponiertem Gelände vorhanden sein. Es ist auch anders als im Alpin Klettern wo man Sichern kann, den bei den meisten T5-T6 Touren ist Sichern nicht möglich. Also alles Freesolo. Das mag natürlich nicht jeder, verständlich.

Das „T“ steht für „Tourism“. Was aber mit Wandern nicht mehr im eigentlichen sinne zu tun hat. Anbei Fotos die das Bildlicher darstellen können.

 

Das Maximum ist T5 was ich mit Freunden gehen würde. Ansonsten gerne Klettern mit Seilsicherung. Aber T6 Touren… Da ist mir die Verantwortung zu gross. Wenn ich alleine bei solchen Freesolo Touren unterwegs bin, habe ich viel weniger Druck und kann für MICH entscheiden. Und bitte den Einleitung Text nicht zu ernst nehmen. Um auf den Gipfel zu kommen müssen auch „Wander“ Passagen überwunden werden :-).
Wikipedia beschreibt das Thema Wandern ganz gut.

Also … Happy Hiking … äh … Climbing … oder so

Apokalypse

Aug 17, 2012   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Sport  //  4 Kommentare

Die Apokalypse steht vor der Tür. Der Maya-Kalender der den Weltuntergang herleitet besagt es so. Lasst uns das mal so Glauben das ein Ablaufdatum bevorsteht. Die Prioritätsliste wird neu geordnet. In was investieren wir die knappe, uns noch zu Verfügung stehende Zeit?

Was wenn die grosse Abrechnung kommt? Welches Netto möchtest du dann vorweisen?
Zahlreiche Überstunden im Büro, für den Konsumzwang?
Zahlreiche Stunden vor dem TV, weil die Motivation fehlt?
Zahlreiche Stunden an belangloser Zerstreuung, weil der Fokus fehlt?
Nein. Das wollen wir sicher nicht. Nutzen wir doch die Chance uns aufraffen und die Qualität von Zeit haben zu erkennen. Unser Netto kann auch so aussehen:

Ausflug auf die Zindlespitz mit Übernachtung
Alpstein Monsterprojekt – West-Ost-Überquerung vom gesamten Alpstein
Ruessifluegrat – Matthorn – Esel Ostgrat am 1. August.

Wir ärgern uns über belanglosem. Zählen die Stunden. Demonstrieren gegen die Regierung. Zählen die Bergtote. Wer aber zählt die Tausenden von Jungen und Mädchen, die sich durch Rum-sitzen und Chips-Essen die Grundlage zu Amputationen, Blindheit und frühem Tod legen (Diabetes)? Und wer beschreibt die himmelschreiende Leere jener, die eines Tages am Rolator im Pflegeheim gehen werden, ohne je ein Abenteuer erlebt zu haben, keine Geschichte um sich selbst in den Schlaf zu erzählen, keine Sonnenaufgänge, keine Niederlagen, keine Dramen? Lauter trauriges, leeres Nichts?

Carpe diem

Bergtour fuer jeden

Mai 8, 2012   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, on the top, Sport  //  2 Kommentare

2 Tages Tour mit Übernachten im Freien
Wer ist dabei?

Sobald es warm ist und zwei Tage am Stück schönes Wetter ist, biete ich für alle Bergbegeisterten eine 2 Tages-Tour von Glarus Netstal bis zum Wägitalersee in Schwyz an. Das Highlight ist die Besteigung vom Wiggis (2282m), Rautispitz (2283m) via Normalweg und am zweiten Tag die Zindelspitz (2097m) via alte R.144 Route und natürlich die Übernachtung im Freien. Die Tour eignet sich für alle Berg-Einsteiger die mehr als nur Wandern möchten. Die Tour ist nicht schwierig, es gibt keine Kletterstellen bei dem man ein Seil bräuchte. Dafür zum Teils steile aber kurze Kraxelstellen. Übernachten werden wir im Freien bei selbst gebautem Schlafplatz im Schlafsack oder im Zelt für die ängstlichen 🙂
Nach der Tour kehren wir ins Gasthaus Stausee ein und lassen die Tour gemütlich ausklingen.

krockiT5mapprofil

Fakten:

Datum: Wochenende je nach Wetter: 2. – 3. Juni / 9. – 10. Juni / 16. – 17. Juni. Bitte Eintragen im Doodle
Strecke: Netstal – Mittler Stafel – Wiggis – Rautispitz – Sulx – Zindelspitz – Wäggitalersee – Gasthaus Stausee
Art: Alpine Wanderung (T5-) mit Anreise via ÖV nach Netstal im Glarus. Zurück ab Innerthal Post bei Schwyz
Länge: Total ca. 23km
Zeit: Samstag: ca. 6h. Sonntag: ca. 6h (Totale Laufzeit)
Höhenmeter: Samstag: ca. 1800hm. Sonntag: ca. 900hm. Total: ca 2800hm
Schlafplatz: Oberhalb Sulz auf 1380m gleich beim Sulzbach mit Schlafsack und Matte. Wenn erwünscht auch im Zelt.
Schwierigkeit: Die Schlüsselstelle ist die Besteigung auf die Zindelspitz mit T5, via alte Alpine Route. Der Rest gemütlich mit einzelnen T4 zb. vom Wiggis zur Rautispitz.
Material: Gute Wanderschuhe, Schlafsack mit Isolationsmatte, Geld für SBB und Gasthof. Mehr unter Packliste

Auch wenn die Tour nicht Schwierig ist, Ist sie nicht Kinderwagentauglich! Wandern/Bergsteigen mit Niki ist immer auch ein Abenteuer 🙂

Packliste

Mai 8, 2012   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top  //  6 Kommentare

Je nach Berg-Tour muss die Ausrüstung angepasst werden. Für eine Tour im Schnee mit Übernachtung habe ich mal folgendes zusammen gestellt:

Bekleidung
•    Leichte Gore-Tex Jacke Winddicht
•    Skitouren- oder Skihose
•    Soft Shell oder Fleecejacke
•    Dünne, Winddichte Fingerhandschuhe. Eventuell warme Ersatz Handschuhe
•    Mütze, ev. Stirnband oder Buff
•    Funktionelle Socken (1 Ersatzpaar)
•    Funktionelle Unterwäsche kurz/lang

Diverses
•    Rucksack mit Hüftgurt (30-40l)
•    Sonnenbrille / Skibrille
•    Sonnen- und Lippencrème, ev. Sonnenhut
•    Trinkflasche, mit Vorteil Thermosflasche
•    Taschenmesser
•    LED Stirnlampe mit neuer Batterie
•    Heftpflaster und Compeed
•    Halbtax, GA ID, SAC/DAV-,Rega-Ausweis, wenn vorhanden
•    Ev. Fotoapparat, Feldstecher
•    Notfall Apotheke
•    Landkarte, Koordinatenmesser, GPS mit Track
•    Mobiltelefon, Strom/Akku Ersatz
•    Biwaksack

Technische Ausrüstung
•    Tourenskis, Felle, Harscheisen
•    Skitourenschuhe
•    Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS)
•    Lawinenschaufel und Sonde
•    Ski- oder Teleskopstöcke (grosse Teller)
•    Klettergurt mit 1 HMS Karabinern und Standschlinge
•    2x Bandschlinge 120cm (Zum Selbstsicherungen setzten)
•    60m oder 30m Halb-Sicherungsseil
•    2x Prusik (für Gletscher und zum Abseilen)

Verpflegung
•    Halbpension: Bei den meisten Hütten ist Halbpension (Abendessen/Frühstück) inklusive.
•    Tourentee: Den Tourentee erhaltet ihr täglich und ist im Preis inbegriffen.
•    Zwischenverpflegung: Diese Essen wir zwischen Frühstück und Abendessen. Nehmt die Zwischenverpflegung für die entsprechende Anzahl Tage mit. Trage nicht zu viel und vor allem Essen mit, welches du bei Anstrengung besonders magst. Gut geeignet sind Dörrobst, Schokolade, Käse, Vollkornbrot und Energieriegel. Schokolade kann auf den meisten Hütten gekauft werden.

Übernachtung in Hütte/n
•    Ohrenpfropfen
•    Toilettenartikel im Kleinformat, ev. Erfrischungstüchlein
•    Innenschlafsack aus Seide oder Baumwolle (aus Hygienegründen)
•    Die Hütten verfügen in der Regel über fliessend kaltes Wasser zur Körperpflege
•    Es stehen Hüttenfinken zur Verfügung
•    Geld für die Barzahlung der Übernachtung (etwa 45.- pro Nacht) SBB und Transportbahnen

Packtipps
Light bringt weit! Dein Rucksack sollte nicht mehr als 8-9 Kg wiegen. Dies vor allem auf Touren von Hütte zu Hütte.
Nicht alles was nicht auf der Liste steht, muss auch nicht mit. Sämtliche Reservekleidung am besten wasserdicht verpacken. Und anstelle einer Regenhülle für den Rucksack leistet ein einfacher Müllsack im Rucksack gute Dienste.

 Sehr wichtig:
•    LVS, Schaufel, Sonde
•    Aufstiegssportgerät, Felle, Harscheisen
•    Trinken
•    Geld

Sommer Packliste zu finden unter: Outdoor Sommer Packliste
Ich trage die Sachen von Outdoor Research zb. für die Sommertouren die Ferrosi Berg-Hosen, Soft-Shell Jacke Cirque, Regenjacke Helium ll, Ultralight T-Shirt Echo, Nepal Trek– Schuhe von La Sportiva, Deuter Rucksack Guide Pro. Im Winter die Maximus Jacke, für kalte Tage die Mt Baker Handschuhe.
Im Winter natürlich das Splitboard von Radical Sports und die Snowboardschuhe von DeeLuxe die Steigeisenfest sind.

Mehr in meinem Blog unter Bergsport:

Seiten:12»

Instagram

Sorry:

- Instagram feed not found.

Archiv

Kategorien

Gallery (Zufall)

Portrait Foto Referenzen dscn6492 Riesengrosser Halo Kreis auf dem Lagginhorn onthetop Glarner Fronalpstock _D140242 IMG_6387 Alpstein Stale-fish 97 Favorit05 _d120489 IMG_2457 DCIM100GOPRO DSCN1425 screenshotPhoto IMG_5083