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Via Alta della Verzasca plus Version

Sep 15, 2018   //   by niki   //   Bergsport, Bergsteigen, Wandern  //  Keine Kommentare

Die Via Alta della Verzasca ist eine lange aber schöne Tour.
Im September 2016 gingen wir zu zweit die Tour in 5 Tagen.
Diesmal in gut 33h mit Start von Tremorgio am 25. Juli 2018. Das ist eigentlich auch die logische Weiterführung vom Grat. Einzig wie ich vom Pizzo Campo Tencia zum Barone kommen würde, war mir nicht klar. Dank guter Planung ist aber auch diese Strecke mehr als gelungen.
Das “plus“ dieser Tour steht für die Zusatzstrecke (Tremorgio bis Barone). Aber auch die herrschenden Wetterbedingungen verdienen ein Plus! Die Tour ist natürlich auch in 5 oder mehr Tagen sehr lohnenswert, dennoch ist die gesamte Strecke an einem Stück was sehr Spezielles. Das „plus“ steht auch für die Möglichkeit die eigenen Grenzen neu zu setzen.

Durchführung:
Schon lange hatte ich die Idee die VAV an einem Stück durchzuziehen. Alles rennend ist kaum möglich, da die meisten Strecken ausgesetzt, rutschig, schmal und mit vielen Kraxelstellen versetzt sind.
Mein Start war am Freitag morgen mit ÖV nach Rodi, wo ich die Bahn hoch nach Tremorgio nahm. Um 10:00 Uhr startete ich mit leichtem Gepäck, also mit Trailrucksack, Stöcken, genug zu Trinken, Energiegel und Riegeln, dazu meine Skyrunning Schuhe, Kurze Hosen und Shirt und eine Windjacke. An der SAC Hütte Tencia habe ich mein Wasser aufgefüllt und ging weiter hoch zum ersten richtigen Gipfel dieser Tour, der Pizzo Tencia. Schön, dass er gleich der Höchste mit super Aussicht ist. Um 14:30 stand ich oben, alle anderen Berggänger schon wieder im Abstieg. Wo nun aber weiter? Zuerst alles dem Grat entlang, dann hoch zum Pizzo Penca der schon von weitem nicht nur steil ausgesehen hat, sondern auch war. Vereinzelt sah ich Steinmänner von der Route ,T5, die zum Gipfel führt. Ich schaute mir noch den Grat verlauf an und stieg bis zum Nord-Gipfel vom Pizzo Penca. Ein Überhang beendet den Grat. Gesehen habe ich einen alten Stand, wo man wohl abseilen kann. Zum Klettern sicher mehr als lV und da ich kein Seil dabei hatte, wieder zurück zum Gipfel. Ich stieg via die steile Flanke, östlich zum Sattel ab. Der Weiterweg führte über sehr viele Blöcke bis ich auf eine wunderschöne wilde Alp kam. Immer wieder über Felsstufen und Wasserläufe ab- und aufsteigen bis man vor dem Pizzo Barone NNW Seite steht. Ab da ging ich die klar ersichtliche, sehr steile und brüchige Rinne hoch auf den Schutthaufen der Pizzo Barone heisst.
Ab da sind die Wege wieder gut gekennzeichnet. Wie immer füllte ich kurz Wasser auf in den Hütte Barone und schon ging es weiter in der Original VAV-Route.
Es war Nacht um 22:00 Uhr, als ich in der Capanna Cognora ankomme. Ein Pärchen ist schon am „schlafen“. Nun kommt die lange Schlüsselstrecke und das in der Nacht? Nicht optimal, aber mit Konzentration gut zu machen. Kurz vor Mitternacht kam der kühle Bergwind der mir etwas zu schaffen machte. Eine kleine Krise stellte sich ein. Viele Sachen schwirrten mir durch und um den Kopf, das waren aber nicht nur die vielen Falter, auch Gedanken warum, wieso und natürlich ob ich das überhaupt schaffen werde. Ich benötigte eine klaren Kopf, speziell bei den steilen Schlüsselstellen vor Madom Gröss. Langsam und konzentriert, aber auch leicht fröstelnd stieg ich über die Gipfel bis ich um 05:00 bei der Capanna d’Efra ankam. In dieser Hütte suchte ich mir einen freien Schlafplatz um mich für gut 40min hinzulegen und aufzuwärmen. Aufgestanden bin ich eine Stunde später mit der ganzen Gruppe. Ich verlies die Gruppe, die mich etwas verwundert anschaute als ich erzählte woher ich gekommen bin und was ich noch vorhabe. Etwas ausgeruht machte ich mich auf zur nächsten Etappe. Eine lange aber schöne Strecke bis zur Capanna Cornavosa, bei der ich um 13:30 ankam. Ein anderer Berggänger mit Begleitung kam von der anderen Seite. Er wollte die Gruppe, die ich in der d’Efra getroffen habe in Empfang nehmen. Die Köchin für die Gruppe wurde per Helikopter eingeflogen.
Die folgende Etappe beinhaltet viele Kletterstellen und Quergänge. Ich fühlte mich immer noch fit genug. Über viele Blöcke und Aufschwünge bei gutem Wetter zur letzten Hütte. Der Weg dahin sind von der Vegetation schon stark überwuchert. Ein schnelleres Vorankommen war also auch bei den „einfacheren“ Passagen nicht möglich. Auf dem letzten Gipfel der Tour dem Poncione Piota zogen südlich Regenwolken auf. Ob ich noch trocken zur Capanna Borgna komme, war nicht sicher. Ich hatte aber Glück, das Umwetter mit Blitz und Donner zog etwas südlicher vorbei. Bei einem Gewitter gäbe es zwar immer wieder unterschlüpfe bei den Felsen, komfortabel wäre das aber nicht gewesen. Glücklich aber erschöpft erreichte ich vor 20:00 Uhr die Hütte. Das wird heute mein Schlafplatz und somit das Ende meiner Tour. Mit einer warmen Suppe und netten Gesprächen von einem Pärchen das die VAV am Planen war, so wie von einem einzelnen Berggänger der die Gegen am erkunden war. Schon bald mal legten wir uns schlafen. zwei Italiener, die spät ankamen und noch kochten nahm ich im Halbschlaf noch wahr.
Am nächsten Morgen wollte ich den direkten Weg nach unten nehmen, da ich mit meiner Freundin am Abend noch Biwakieren gehen wollte. Ich liess mich von den schönen Wanderweg verleiten und so wurde aus dem Abstieg nochmals eine längere Tour von gut 1500hm runter in gut 3h nach Medoscio, wo mich eine einheimische Familie netterweise bis nach Locarno fuhr. Ab da nach Hause mit ÖV via San Bernardino.


 

Fazit:

Ein schönes Erlebnis. Natur und körperlich. Das Durchhalten einer Monstertour ist Kopfsache. Das Problem war auch nicht die Kondition, denn ich habe viel trainiert, sondern die stetige Konzentration bei den vielen Schlüsselstellen. Ein falscher Ausrutscher und die Konsequenz wäre klar. Da würde auch mein Notfallset nix mehr nützen. Ein klares Ziel vor sich zu haben und daran zu glauben, dass man es erreichen will und kann, ist das Wichtigste. Eine gute Vorbereitung natürlich vorausgesetzt.

Vorbereitung:

  • Frühzeitig mit dem Training beginnen. Trail-Ultra ist nicht gleich Strassenmarathon. Am besten bestehend aus langen Läufen (bis zu ca. 50% der Wettkampfdistanz), Intervalltrainings, lockere und etwas längere Läufe (ca. 2 Stunden)
  • Schuhe, Funktionsbekleidung und weitere Ausrüstung sorgfältig auswählen. Keine Experimente im Rennen: Auch wenn neue Ausrüstung motivierend wirken kann, sollte man sie nicht zum ersten Mal beim Rennen verwenden.
  • Vergiss die Zeit. Schnell Laufen ist manchmal besser als alles rennend zu versuchen.
  • Genug Trinken und Essen. Immer wieder. Während des Rennens: Keine unbekannten Gels, Riegel oder sonstige Nahrung testen, die man eventuell nicht verträgt. Alle 20 Minuten 125 bis 150 ml trinken.
  • Mehr auf den Körper hören als auf einen Trainingsplan: Ultradistanzen spielen sich sehr stark im Kopf ab, daher sollte auch das Training nicht zu sehr vorprogrammiert sein. Es schadet dem Körper nicht, mal eine längere Pause zu geben
  • Wenn man nicht genug Erholungspausen ins Training integriert, machen die langen Läufe einen nicht ausdauernder, sondern nur müde.

Die Nacht der Perseiden

Aug 18, 2016   //   by niki   //   Allgemein, Bergsteigen, Fotografie, Klettern, on the top, Wandern  //  Keine Kommentare

Die Perseiden Nacht – Tränen des Laurentius

Am zahlreichsten gingen die Sternschuppen in der Nacht vom 11. auf den 12. August nieder. Alle zwölf Jahre wird ein Maximum erreicht. Erwartet wurden zwischen 120 und 170 Sternschnuppen pro Stunde. Es lohnte sich draussen zu Biwakieren, wir wurden nicht enttäuscht.

War mit Dina im Tessin am Lago Campolungo im Leventina-Tal am Biwakieren. Am nächsten Tag Klettern an dem Matterhorn von Leventina die Klassische NordOst-Kante. Zwei herrliche Tage in der Natur unter Sternenhimmel. Tourenbericht unter hikr.org

#perseidmeteorshower  #perseids  #astrophotography

Monstertour – Vom Ybrig nach Pizol

Aug 9, 2015   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Mehr als 8000hm rauf und runter vom Ybrig nach Pizol in 48h non stop

Beeindruckende Zahlen von keinem praktischen Sinn. Mir wurde gesagt, dass dieses Vorhaben verrückt sei. Zugegeben ja, ist es ja auch, ich nahm es trotzdem in Angriff und ja, es hat geklappt. Wie Ueli Steck mal sehr schön gesagt hat: Ich bin mir der objektiven Belanglosigkeit meines subjektiven Erlebnis durchaus bewusst. Aber sich mit einem Ziel auseinanderzusetzen und das auch zu erreichen ist eine sehr grosse Befriedigung. Bevor ich nun ins Philosophische abschweife… Es war hart, aber ungemein aufregend, mit sehr vielen Höhen und Tiefen – im wahrsten Sinne des Wortes. Read more >>

Risiko ist ein Menschenrecht

Jan 31, 2015   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Bike, Blog, Klettern, on the top, Portfolio, Snowboard, Sport, Wandern  //  4 Kommentare

Alles hängt davon ab welche Erfahrungen Du im Leben machen möchtest. Wenn du Intensiv Leben willst, musst du bereit sein ein Risiko einzugeben. Wenn du was Riskiert, lebst du vielleicht nicht so lange, aber solange du Lebst ist es ein grossartiges Leben. Für manche Dinge muss man eine hohen Preis bezahlen. Man bekommt nix umsonst. Man MUSS was Riskieren. Ohne Risiko geht gar nix. Ein Leben ohne Risiko ist so oder so nicht real.

Nicht zu verwechseln sich selber oder andere bewusst einer lebensbedrohlicher Gefahr auszusetzen!
Leichtsinn ist, wenn man die Schwierigkeit mit der Gefahr verwechselt.
Ein Risikomanagement in jeder Lebenslage ist wichtig und gesund. Die wenigsten der Extremsportler sind Lebensmüde. Im Gegenteil. Perspektivlosigkeit und Langeweile ist der Todfeind.

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Gipfel Rueckblick 2014

Wo genau war der Sommer? Meine Projektliste wird immer länger aber sicher nicht kürzer. Diesen Sommer hat es trotz den vielen Regentage gereicht um ein paar mal in die Berge zu gehen 🙂

Viele Monstertouren konnte ich aufgrund den fehlenden mehrtägigen schön Wetter Tage nicht durchführen. Das nächste Jahr mit vielen Möglichkeiten kommt bestimmt. Wünsche allen ein guter Start ins neue Jahr und möge euch die Trittsicherheit im ganzen Leben begleiten.

Falls Du auch dabei sein möchtest, melde dich doch bei mir.

Outdoor Crew 2014

Berg Highlights im Jahr 2014:

– Chli Spannort mit Traumabfahrt 
– Nord/Ost Abfahrt unterhalb Biancograt 
– Wägitaler Rundtour + / Monstertour
– Zum Vreneli via Chalttäli
– Glarner Fronalpstock via NO-Grat
– Durch die Fluebrig Nordwand
– Gamsberg via Goldlochroute
– Eggstöcke – Bös Fulen – Flätstock – Höch Turm – Braunwald

Abfall in den Bergen

Dez 11, 2014   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Heute ist der Internationale Tag der Berge. Dieser Aktionstag wurde 2003 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Ziel dieses Tages ist es, auf die Eigenheiten und Probleme der Bergregionen hinzuweisen.

Als Bergsteiger, Wanderer, Kletterer oder Biker die gerne in der Natur draussen sind und die Schönheit geniessen, sollte man doch meinen das die mit ihrer Naturverbundenheit auch für den Umweltschutz sind. Diesem ist aber leider nicht bei allen so.

Seit etwa 3 Jahre sammle ich alle Zigarettenstummel auf die ich finde. Aber nur bei den Touren selber. Auf Parkplätze oder Zugangsstrassen lasse ich es bleiben, denn dann würde ich nicht weiterkommen. Je nach Bergtour 5 – 10 Zigarettenstummel, und meine Bergtouren sind nicht gerade die klassischen Turnschuhtouren wo sich die Touristen nur zu tummeln.

4,5 Billionen Zigarettenkippen landen jährlich in der Natur oder in den urbanen Lebensräumen der Menschen. Eine Zigarettenkippen kontaminiert 8 Liter Wasser unwiderruflich. Aber es sind nicht nur die Schwachmaten von Raucher, auch Eierschalen oder Bananenschalen auf dem Gipfel möchte man nicht sehen.

Jedes Jahr gibt es eine Säuberungsaktion von der Summit Fundation.

Der eingesammelte Müll auf den Skipisten ist so zahlreich wie unterschiedlich. So findet man häufig Alu-Dosen, Verpackungen, Plastikflaschen, Zigarettenkippen, Skistöcke, Glas, Batterien, usw.…  Bis zu 30’000 Zigarettenkippen unter einer einzigen Seilbahnlinie einzusammeln ist keine Ausnahme!

Lösungen Es sammelt sich was an Abfall in den Bergen Aller Abfall gelangt irgendwann in den See

Wichtig zu Wissen:

  • Die Filter verrotten erst nach Jahrzehnten
  • Über Entwässerungskanäle landen sie im Meer
  • Tiere verwechseln sie mit Nahrung
  • Die Toxine vergiften den Boden, die Pflanzen, das Grundwasser und vieles mehr
  • Das Entfernen von Zigaretten kostet im Jahr 50 Millionen Franken.

Abfälle und ihre Verrottungsdauer:

  • Bananenschalen 3 Monate
  • Taschentuch 3 Monate
  • Zigarettenstummel 2 Jahre
  • Kaugummi 5 Jahre
  • Aludose 100 Jahre
  • PET-Flasche 1’000 Jahre
  • Glasflasche 4’000 Jahre

Campieren und biwakieren in den Schweizer Bergen

Sep 20, 2014   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Fotografie, Fotos, Klettern, on the top, Portfolio, Wandern  //  8 Kommentare

Campieren und biwakieren in den Schweizer Bergen – mit Ruecksicht auf die Natur

Neuauflage 2014

Die rechtliche Situation ist verworren. Wo darf biwakiert werden, wo nicht ? Es gibt keine gesamt schweizerische Regelung. Kantone und Gemeinden erlassen diesbezüglich Verordnungen. Wenn immer möglich wähle Biwak-Orte, die abgelegen sind. Denn es gilt grundsätzlich… wo kein Kläger, da kein Richter! Wer aber darauf angewiesen ist, in einer Umgebung biwakieren zu müssen, die keine Infrastruktur aufweist (SAC-Hütte, Alpbetriebe, etc) der kann, und darf das auch tun.

Biwakieren verboten bzw. unerwünscht:

  • eidgenössische Jagdbanngebiete (Wildschutzgebiete)
  • in den meisten Naturschutzgebieten
  • Schweizerischer Nationalpark
  • in Biotopen (Flachmoor, Hochmoorbiotope von nationaler Bedeutung)

Am einfachsten ist:

  • Man fragt den Grundbesitzer, Älpler oder SAC-Hüttenwart
  • Man lässt sich nicht erwischen.

Ansonsten gilt: Einzelne Übernachtung einer kleinen Anzahl Personen im Gebirge oberhalb der Waldgrenze in der Regel unproblematisch – wenn sie rücksichtsvoll erfolgt. Zudem ist ein Notbiwak grundsätzlich erlaubt.
Zelt/Lager erst bei Einbruch der Dämmerung aufbauen, spätestens bei Anbruch der Morgendämmerung wieder abbauen und alle Spuren verschwinden lassen.
Eine wichtige Regel beim Hiken: Hinterlasse nichts ausser deinen Fussspuren und nimm nichts mit ausser deinen Eindrücken.

Links:


Für mich bedeutet biwakieren übernachten ohne eine feste Struktur. Es ist herrlich unter freiem Himmel zu übernachten. Der Sonnenuntergang und den Sternenhimmel auf dem Gipfel zu geniessen. Früher meist mit Zelt, mittlerweile nur im Schlafsack. Je nach Wetter meinen 3-Saison Schlafsack und die Luftmatte von Exped SynMat UL7 mit 3.1 Isolationswerte. Bei mir ist alles auf Ultra-Light Ausgerichtet, so natürlich auch das Material für die Übernachten. Für den Winter habe ich einen sehr warmen 4-Saison Schlafsack auch von Mammut. Als Schlafsack habe ich im Winter den Sphere und für die restlichen Tage den Synthetikschlafsack Ajungilak Kompakt 3-Season ebenfalls von Mammut. Meist dabei das Advanced Bivy von Outdoor Research. Zum Kochen der Eta Power Topf von Primus. Der Clou ist der Wärmewechsler an der Unterseite, der für einen enorm hohen Wirkungsgrad sorgt. Passen auf so gut wie alle handelsüblichen Gas- und Multikocher. Als Trink- und Essbecher der X-Cup von Sea to Summit. Unzerbrechliches, extrem leichtes Geschirr aus lebensmittelechtem Silikon. Schnittfeste Grundfläche zur Verwendung auch als Schneidebrett. Wird zum Transport Platz sparend flach gefaltet. Perfekt für Bergtouren! Für meinen Gaskocher verwende ich den Micro Regulator Stove von Soto. Der Ultraleichte, kompakter Gaskocher mit inliegenden Regulator hat eine konstante Heizleistung bis ca. -5°. Heizleistung: 3’200 W. Flammenregler mit präziser Feinjustierung. Inliegende Piezozündung. Meist dabei auch meine Nikon D800 für Timelaps auf einem Gorilla GP8 Stativ. Ich kann jedem empfehlen mal ohne Zelt draussen zu übernachten. Auch im Winter ist das kein Problem. Man sollte einfach achten das man nicht im Wind liegt, und im Winter einen Kälte Abfluss baut. Die Isolationsmatte ist eins der wichtigsten Sache wenn es Kalt wird. Die meiste Kälte kommt vom Boden. Ein warmer Schlafsack ist zwar gut, aber wenn man auf Daune oder Kunstfasern liegt werden die zusammen gepresst und die Wärmeleistung nimmt rapide ab. Somit lohnt es sich eine gute Isolationsmatte zu leisten. Auch der Biwaksack je nach Wetter sehr wichtig. Der hält die Feuchtigkeit ab und ist doch Atmungsaktiv.

Niki (der gern und oft biwakiert)

Berg Empfehlung

Jul 20, 2014   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Wandern  //  1 Kommentar

Die schoensten Wanderungen, Bergtouren und Klettermoeglichkeiten

Draussen zu sein ist schön. Egal bei welchem Wetter. Das ich das viel Praktiziere ist den meisten wohl bekannt. Mittlerweile kenne ich natürlich auch sehr schöne Plätze, die möchte ich euch hier kurz vorstellen.

Leichte Touren mit Kinder:

– Klöntalersee
Mit dem PW oder ÖV zum Stausee vom Ende des Klöntalersees. Ab da leichte Wanderung auf der Nordseite am See entlang. Via Gessner-Denkmal zu einem eindrücklichem Wasserfall bei Sträbezen. Einkehren im Restaurant bei Plätz und mit dem Bus zurück. Die einfache Wanderung die fast schon Kinderwagentauglich ist dauert etwa 3h.

Berggasthaus Äscher
Unzählige Bilder von dem Berggasthaus Äscher sind im Internet zu finden. Mit der Ebenalpbahn hoch mit spektakuläre Aussicht auf den Alpstein. Der Rundwanderweg führt über grüne Hügellandschaft bist zum Berggasthaus das direkt an der Felswand Ebenalp gebaut wurde. Die Rösti mit Ei und Speck ist dort der Klassiker. Weiter über dunkle und kühle Höhlenwelten zurück zur Bahn. Die Rundwanderung dauert etwa 2h ohne die Pause im Resti

Einfache Klettertouren

Ibergeregg
Einer der schönsten Klettergärten nähe Hoch-Ybrig. Ideal für die ersten Kletterschritte draussen. Von Schwierigkeiten 2c bis 9c ist alles dabei. Etwa 20 Minuten laufen von der Ibergeregg Passhöhe bis zum Klettergarten. Der auch Grillplätze und schöne Aussicht bietet.

Mettmenalp Widmenstein
Klettern im schönen Klettergarten in Mettmenalp bei Schwanden (GL) ist ein Klettergarten für Jung und alt. Laufzeit nach der Gondelfahrt etwa 1h. Ca. 200 Routen vom 3a.-8c. Schwierigkeitsgrad in schöner alpiner Umgebung an festen bis 20 Meter hohe Felsblöcken, Toprope einhängen von oben teilweise möglich. Grill Möglichkeiten und Biwakplätze bestehen. Das Gebiet ist aber im Jagdbanngebiet, somit ein Verbot zum Wildcampen drin. Aber der Bauer sagte mir das dies ok wäre. Bitte vorgehend absprechen.

Eulengrat
Die Mehrseillängen am Eulengrat oberhalb Solothurn hat Varianten zwischen 3a und 6a+, wobei eine knappe 5a obligatorisch ist. Wunderschöne, aussichtsreiche und sonnige Kletterei mal auf dem Grat, mal an wandartigen Aufschwüngen. Absolutes Plaisir, Kletterzeit je nach Ambition zwischen 2 und 4 Stunden. Die Bohrhaken halten allen Ansprüchen stand.

Gut machbare Bergtouren

Gitschen
Gibt nicht viele Berggipfel mit solch einer steilen Aussicht und einer so guten Begehbarkeit. Start ist im Isenthal im Katon Uri. Mit der Chli Bergli oder der Musenalpbahn hoch und maximal T5 in etwa 3h zum Gipfel. Die Aussicht ist der Hammer.

Fluebrig
Das Fluebrig Massiv im Kanton Schwyz bietet für jeden etwas. Für den Wanderer wie auch für den Alpinist. Von Einfach bis schwierig.
Geographisch ist der Fluebrig in vier Gipfel aufgeteilt: Diethelm (2093 m, südwestlicher Punkt), Turner (2068 m, östlicher Punkt), Wändlispitz (1971 m, Südlich) und Fluebrig Nordgipfel, (auch Wyss-Rössli genannt, 2018 m). Neu nun der Turner Vorgipfel (1981 m) und der Fluebrig Vorgipfel (1948 m) mit meinem neuen Gipfelbuch.

Federispitz
Der markante Felsformation im Glarus kennt wohl jeder. Einfach zu besteigen mit toller Rundsicht. Ab Bahnhof Ziegelbrücke in etwa 4h zum Gipfel. Der Weg via Vorgipfel des Federispitz ist lohnenswert. Abstieg am besten via Unteralpli. Ebenfalls mit schönem Blick auf den Walensee und durch den Laubwald Richtung Lindenboden.

Oberalpergrat Ost-West
Diese Tour hatte alles was ich mir so wünsche. Bergwanderung, Klettern, Steile Grashänge, Schneereste, Tiere, Steile Grate, Ruhe, Alpsee, Alpenkirchen, Gipfelkreuze und natürlich viel Aussicht auf weitere schöne Berge. In etwa 6h ist der T5 Grat von Stn.Gitschenen via Stockzahn mit dem Monster-Kreuz nach Stn.Bannalpsee zu machen. Eine der schönsten Grattouren, mit viel Abwechslung. Ideal für die ersten Alpinen Erfahrungen zu sammeln.

Angeber Touren

Pilatus Esel Ostgrat
Der Aufstieg über die Ostwand zum Esel ist ein sehr guter Trampelpfad zu sehen (T5 l). Oben muss über die Mauer geklettert werden und man erntet Bewunderung und staunen von den zahlreichen Touristen auf dem Gipfel in Sandalen, die es kaum fassen könnte, das man von da unten herkam.

Säntis via Ostgrat
Die Böseggroute im Alpstein endet direkt auf der Terrasse des alten Säntishotels. Die Route ist nicht markiert, aber einfach auf dem Grat bleiben (T5 ll). Eine Tagestour wenn von Wasserauen – Seealpsee – Mesmer gestartet wird.

Mythen via Rotgrätli
Ab Kurve 22 vom Normalweg beginnt das Abenteuer. Wie im SAC Führer beschrieben, ist dies eine gut geeignete Tour um Berggänger in die Alpine Welt einzuführen. Es bestehen immer Sicherungsmöglichkeiten. Ein 30m Seil ist die minimale Länge. Die Tour ist nie schwieriger als T5 ll, aber die Rückzugmöglichkeiten sind eher schwierig. Man kommt direkt auf das Plateau vom Gipfel via Nordseite an und trifft dort die zahlreichen Wanderer. Runter gemütlich via Normalweg. Alternative Poser Route wäre das schwierigere Chalberstöckli T6 ll.

Falls nun jemand Lust auf eine Tour bekommen hat, der soll sich doch bei mir melden für Infos oder einer Tourenleitung.

Wünsche allen schöne und sichere Zeit in den Bergen. Geniesst es jetzt und hier.

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