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PROJEKTLISTE

Apr 4, 2019   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern  //  Keine Kommentare

Am Anfang des Jahres, zu Beginn der Splitboardtouren- oder Klettersaison oder beim Aufbruch zu einer Bikereise ist es ganz natürlich, auf einem Zettel zu notieren, was du dir vorgenommen hast. Diese „Projektliste“ mag etwas seltsam anmuten, ist aber für Bergsteiger, Kletterer, Biker oder Tourengeher nichts Ungewöhnliches. Um das Warum und Wie einer Projektliste, die zu Fortschritten bei deinem Tun beitragen kann besser zu verstehen, habe ich dir die wichtigsten Punkte aufgelistet.

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Via Alta della Verzasca plus Version

Sep 15, 2018   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Wandern  //  Keine Kommentare

Die Via Alta della Verzasca ist eine lange aber schöne Tour.
Im September 2016 gingen wir zu zweit die Tour in 5 Tagen.
Diesmal in gut 33h mit Start von Tremorgio am 25. Juli 2018. Das ist eigentlich auch die logische Weiterführung vom Grat. Einzig wie ich vom Pizzo Campo Tencia zum Barone kommen würde, war mir nicht klar. Dank guter Planung ist aber auch diese Strecke mehr als gelungen.
Das “plus“ dieser Tour steht für die Zusatzstrecke (Tremorgio bis Barone). Aber auch die herrschenden Wetterbedingungen verdienen ein Plus! Die Tour ist natürlich auch in 5 oder mehr Tagen sehr lohnenswert, dennoch ist die gesamte Strecke an einem Stück was sehr Spezielles. Das „plus“ steht auch für die Möglichkeit die eigenen Grenzen neu zu setzen. Read more >>

ISPO 2018

Jan 31, 2018   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, Sport  //  Keine Kommentare

Alle Jahre wieder. Die Sportfachmesse ISPO in München. Die Hersteller zeigen auch dieses Jahr wieder ihre Neuigkeiten. 16 Hallen voller Produktneuheiten und rund 400 Vorträge, Events und Podiumsdiskussionen. Dennoch, wirklich bahnbrechendes habe ich auch dieses Mal nicht gefunden. Ist ja auch schwierig den Wintersport neu zu erfinden. Einzig im Stoffbereich gab es Innovationen. Der Technologien-Wettstreit der Snowboard-Hersteller ist beendet: Die Form des Boards steht wieder im Fokus – und die Lust auf Carven und Tiefschnee. Alle Jahre gibt es an der Messe Preisträger für Innovative Produkte.  Read more >>

Jahresrueckblick 2017

Dez 27, 2017   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Sport  //  Keine Kommentare

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Schön war es mit vielen schönen Erinnerungen. Das Bergsteigen immer noch einer meiner grössten Leidenschaften. Viele andere Sachen kamen dazu wie das eBike und Skyrunning. Schön zu sehen, wie mein Sohn Jaron die Welt entdeckt. Dina meine Freundin ist meine grosse Stütze und Liebe und natürlich ebenfalls bergbegeistert. Danke auch an Outdoor Research und Radical Sports. Read more >>

Gipfel Rueckblick 2013

Dez 3, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Fotos, Klettern, on the top, Portfolio, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Wie jedes Jahr zähle ich alle meine 2013 Frühlings-, Sommer- und Herbstbergtouren zusammen, ohne die Bike, Winter- und Klettertouren. Ergebnis:
Aufstieg: 32’858 hm. Abstieg: 25’517 hm. Total: 58’375 Höhenmeter. Das sind etwa 4500 Höhenmeter weniger als letztes Jahr. Aber die Alpsteintour ist auch schwer zu toppen, wenn auch in diesem Sommer zwei Monstertouren dabei waren. Mal schauen was das nächste Jahr so bringt. Die Pläne für das Jahr 2014 sehen schon mal vielversprechend aus 🙂
Alle meine Bergtouren unter: tricky.hikr.org

Die Highlight in Bilder:

 Die Highlights im Jahr 2013

hikr

Es ist eine Leidenschaft. Es ist meine Passion.

Depressionen

Okt 7, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Fotos, Portfolio, Sport  //  4 Kommentare

Jedes Jahr am 7. Oktober ist der Europäischer Tag der Depression. Die Depression ist eine psychische Störung mit Zuständen psychischer Niedergeschlagenheit als Leitsymptom. Ich selber habe diese Symptome nicht, kenne aber Leute die darunter leiden. Grundsätzlich ist jeder selber verantwortlich für sein Glück. Ich habe mein Glück in der Freiheit gefunden, das zu tun was ich gerne mag – Die Natur in den Bergen zu geniessen. Dieses „Glück“ teile ich auch gerne.

Was habt ihr vorzuweisen und was macht Ihr wenn morgen die Welt Untergeht? Auch eine Ursache für Depressionen ist Langeweile. Da eins der besten Dokumentarfilm die ich zu diesem Thema gesehen habe.
Ein sehr gutes Empfehlenswertes Buch über das Glück ist von Francois LelordHectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Motivationsbilder:

Glücksliste:

  1. Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen
  2. Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner Landschaft und Berge
  3. Glück ist, mit den Menschen zusammen zu sein, die man liebt
  4. Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt
  5. Glück ist, wenn man spürt, das man den anderen nützlich ist
  6. Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge

Glücklichsein beginnt immer ein wenig über der Erde – Karl Krolow

Wünsche euch allen einen Wunderschönen Tag, so wie ihr ihn euch Wünscht!
Alles liebe und viel Glück – Niki

Packliste Sommer

Mrz 21, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Essen, Klettern, on the top, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Eine Packliste für den Winter habe ich ja schon mal in meinem Blog Veröffentlicht. Nun noch die Packliste für eine Sommer-Bergtour:

Die Wichtigsten Links neben der Packliste! Solltet ihr unbedingt Lesen 🙂

Packliste Winter
Bergsport
Campieren und biwakieren in den Schweizer
Risikomanagement
Risiko? Aber sicher!
Outdoor Fotokamera

Bekleidung
•    Gute Bergschuhe die schon eingelaufen wurde. Feste, grob profilierte und griffige Sohle
•    Atmungsaktie Wäsche. keine Baumwolle Kleidung!
•    Leichte Gore-Tex Jacke (Regenjacke) Winddicht oder mindestens Windabweisend
•    Lange Berghose SoftShell oder Stretch
•    SoftShell oder Fleecejacke für kalte Tage
•    Dünne Fingerhandschuhe. Eventuell warme Handschuhe je nach Temperatur
•    Mütze, Sonnenhut ev. Stirnband oder Buff
•    Funktionelle Socken (1 Ersatzpaar) Ohne Nähte

Diverses
•    Rucksack mit Hüftgurt (30-45l)
•    Sonnenbrille / Gletscherbrille Schutz gegen (UV-A, -B und -C “UV 400″) Kategorie 4
•    Sonnen- und Lippencrème
•    Taschenmesser / Leatherman
•    LED Stirnlampe mit neuer Batterie
•    Heftpflaster und Compeed
•    Halbtax, GA ID, SAC/DAV-,Rega-Ausweis, wenn vorhanden
•    Notfall Apotheke
•    25`000 Landkarte, Koordinatenmesser, GPS mit Track
•    Mobiltelefon, Strom/Akku Ersatz
•    Biwaksack mit Ev. 3-Saison Schlafsack

Technische Ausrüstung – je nach Tour
•    Gas oder Benzin Kocher mit Piezozündung und Topf mit hohem Wirkungsgrad
•    Alpin Pickel
•    Ski-, Touren- Teleskopstöcke (kleiner Teller)
•    Klettergurt mit 1 HMS Karabinern und Standschlinge
•    2x Bandschlinge 120cm (Zum Selbstsicherungen setzten)
•    60m oder 30m Halb-Sicherungsseil
•    2x Prusik (für Gletscher und zum Abseilen)
•    Ev. Fotoapparat, Feldstecher

Verpflegung
•    Tourentee in Termoskanne für kältere Tage. Trinkflasche mit viel Flüssigkeit. Kohlensäuriges Süsswasser ist nicht geeignet. Besser Isotonisch
•    Nehmt die Zwischenverpflegung für die entsprechende Anzahl Tage mit. Trage nicht zu viel und vor allem Essen mit, welches du bei Anstrengung besonders magst. Gut geeignet sind Dörrobst, Schokolade nur wenn es nicht allzu Warm ist. Käse, Vollkornbrot, Energieriegel und Traubenzucker
•    Halbpension: Bei den meisten Hütten ist Halbpension (Abendessen/Frühstück) inklusive.

Übernachtung in Hütte/n
•    Ohrenpfropfen
•    Toilettenartikel im Kleinformat, ev. Erfrischungstüchlein
•    Innenschlafsack aus Seide oder Baumwolle (aus Hygienegründen)
•    Die Hütten verfügen in der Regel über fliessend kaltes Wasser zur Körperpflege
•    Es stehen Hüttenfinken zur Verfügung
•    Geld für die Barzahlung der Übernachtung (etwa 45.- pro Nacht) SBB und Lifte

Packtipps
Light bringt weit! Dein Rucksack sollte nicht mehr als 7-9 Kg wiegen. Dies vor allem auf Touren von Hütte zu Hütte.
Nicht alles was nicht auf der Liste steht, muss auch nicht mit. Sämtliche Reservekleidung am besten wasserdicht verpacken. Und anstelle einer Regenhülle für den Rucksack leistet ein einfacher Müllsack im Rucksack gute Dienste. Abfall immer und alles wieder mitnehmen!

 Sehr wichtig:
•    Gute Kleidung mit Windstopp
•    Gute bequeme Bergschuhe
•    Genug zu Trinken
•    Mobiltelefon, GPS und/oder 25`000 Landkarte
•    Geld, Ausweis, kleine Notfall Apotheke

OR-sommer OR-winter

 

Risiko? – Aber sicher!

Jan 24, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, on the top, Snowboard  //  7 Kommentare

Schon einmal habe ich meine Meinung zum Thema Risikomanagement veröffentlicht.
Daran hat sich nicht viel verändert. Da der Bergsportler sich bewusst in zivilisatorisch schlecht erschlossene Gebiete mit erhöhtem Risiko – Gefahren durch zum Beispiel Lawinen, Wetter, Muren, Felssturz, Eissturz – begibt, ist ein spezieller Umgang mit diesen Risiken notwendig. Hierbei spricht man auch von Risikomanagement.

Ja, ich gehe gerne Risiko ein. Risiko, was ich aber aus meiner Sicht vertreten kann.
Was aber ist ein hohes Risiko?
Klar ist das Erfahrungen und Wissen helfen Risiken besser abzuschätzen.
Wie stabil ist die Seraczone wirklich und – kommt die Kaltfront vielleicht früher als im Wetterbericht angekündigt? Manches Mal ist dann Rückzug in die Hütte angesagt – diskutieren – analysieren – warten, vielleicht geht es morgen – oder der Traum einer Ersteigung des Wunschberges bleibt für dieses Mal ein Traum und muss der harten Realität weichen.

Doch der Umgang mit diesem Thema ist äusserst unterschiedlich und unterliegt auch einem gewissen zeitlichen Wandel. War früher das Eingehen eines Risikos noch etwas „heroisches“, so werden heute nicht nur risikofreudige Bergsportler sehr schnell als „verantwortungslos“ bis „lebensmüde“ abgestempelt. Sobald ein Unglück geschieht, wird der gesamte Bergsport zum „Risikosport“ erklärt.

Dazu trägt sicher auch die Mediale Verbreitung risikofreudige Berggänger bei. Die meisten Freerider sind mit LVS, Helmkamera und Airbag ausgerüstet. Und wagen sich so in Gelände die selbst der Lawinenguru Munter nur von fernem betrachten würde. Heutzutage werden alpine Gefahrenräume entschärft, ohne das die Actionsüchtige in den Bergen aufgewachsen sind, oder die alpine Gefahr Schritt für Schritt verinnerlicht zu haben. Sicherer wird das ganze aber nicht.
Eigenverantwortung heisst das Zauberwort. Die Problematik und das tritt ganz bestimmt auch auf mich zu, Ist die Präsentation und die Suche der Bestätigung im Internet. Das Narzisstische Verhalten muss berücksichtigt und Analysiert werden. Wie viel Risiko geht man ein, Aufgrund um im Netz die Öffentlichkeit zu Schockieren und die Bestätigung zu bekommen das man ein „Krasser Siech“ ist? Eine Entwicklung die besonders zu berücksichtigen gilt in der Zeit von Extremen Bildern / Filme im Netz. Alles wird schneller, Extremer und gefährlicher, aber auch Sicherer? Jedenfalls wird das in der Werbung so vermittelt, das mit dem richtigen Material jeder solche extremen Sachen machen kann.

aufstiegPiz Porchabelladeep freeridingSnowboardturn im Hoch-YbrigDrausen Zuhause

Beispiele Medialer Selbstüberschätzung:
Linda Fäh besteigt das Matterhorn
Everest-Oma
Geteert und gefedert
Bis an die Grenzen des Körpers: Extrem-Berglauf auf die Zugspitze

Ich plädiere für:

  • Freier Zugang zu den Bergen. Der alpine Raum muss allen Menschen frei zugänglich sein und bleiben. Verantwortungsvoller Bergsport bereichert die Bergwelt.
  • Präzision statt Regelungswut. Es gibt genügend Gesetze, um den Bergsport zu regeln. Diese sollten mit Augenmass und Sachverstand angewandt werden.
  • Die Eigenverantwortung stärken. Der Bergsport ist umso sicherer, je kompetenter die Bergsportler sind.
  • Den Wert von Risikobewusstsein anerkennen. Eine Gesellschaft gewinnt, wenn ihre Mitglieder den bewussten Umgang mit Risiken erlernen und beherrschen.
  • Einen angemessenen Risiko-Diskurs führen. Insbesondere die Medienschaffenden und die Touristiker sollten Risiken nicht überbewerten und/oder als Verkaufsargument in den Vordergrund stellen.

Was ich aber nicht machen werde, ist ein Disclaimer für meine Publizierten Bergtouren schreiben. Jeder sollte selber entscheiden mach er machen kann/will. Eigenverantwortung, Sondierung und Beurteilung der aktuellen Verhältnisse gehören bei jeder Tour dazu.

Gipfel Rueckblick

Habe wiedermal alle meine 2012 Frühlings-, Sommer- und Herbstbergtouren 2012 zusammen gezählt, ohne die Winter- und Klettertouren. Ergebnis:
344.8 Kilometer. Aufstieg: 37’629 hm. Abstieg: 29’424 hm. Total: 67’052 Höhenmeter.
Letzten Sommer waren es 301.7 Kilometer und 59`844 Höhenmeter. Gerade die zwei Monstertouren machten es aus, dass ich dieses Jahr länger, höher und weiter unterwegs war. Es ist nicht die Jagd nach Höhenmetern, wie es vielleicht den Anschein hat, sondern das Erlebnis, das mich treibt!

Die Highlight in Bilder:

Lieblings Touren im Jahr 2012:

Meine Touren berichte unter Hikr
hikr

Es ist eine Leidenschaft. Es ist meine Passion.

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