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Lernen

Okt 15, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Klettern, Wandern  //  Keine Kommentare

Eine neue Bewegung, ein Trick, ein Sprung oder einen Kletterzug zu Lernen macht Spass. Egal ob mit, oder ohne Anleitung. Wenn man merkt das es vorwärts geht, ist das sehr Motivierend. Am effizientesten geht Lernen natürlich mit Anleitung.
Ich bin immer skeptisch wenn jemand sagt, das kann ich dir zeigen. Diese Person mag vielleicht gut sein in dem was er macht. Aber ist das gezeigte auch richtig? Beim Ski oder Snowboarden ist das “ falsch“ lernen nicht so gravierend. Der Weg ist sicher steiniger und nicht so effizient und Ökonomisch wie in einer Schneesportschule. Aber es kann funktionieren. Beim Bergsteigen und Klettern können falsche Informationen aber tödlich enden. Es mag jahrelang gut gegangen sein, aber das muss noch lange nicht heissen das es auch „richtig“ ist. Bei einem anerkannten ausgebildeten Schneesportlehrer oder eben einem Berg- Kletterlehrer sind gewisse Normen gegeben, das ist unter anderem das sicher Sichern auf dem Berg. Jeder Hobby Bergsteiger sollte sich gut überlegen ob er wirklich anderen die Faszination Bergsteigen oder Klettern näher bringen will. Die Verantwortung jedenfalls sind gross. Ein Reflektieren mit einem sehr guten Risikomanagement ist gefragt. Auch nach Jahren seine eigene Sicherungstechnik zu hinterfragen benötigt Aufwand, Selbstkritik und Zugeständnis.

Depressionen

Okt 7, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Fotos, Portfolio, Sport  //  4 Kommentare

Jedes Jahr am 7. Oktober ist der Europäischer Tag der Depression. Die Depression ist eine psychische Störung mit Zuständen psychischer Niedergeschlagenheit als Leitsymptom. Ich selber habe diese Symptome nicht, kenne aber Leute die darunter leiden. Grundsätzlich ist jeder selber verantwortlich für sein Glück. Ich habe mein Glück in der Freiheit gefunden, das zu tun was ich gerne mag – Die Natur in den Bergen zu geniessen. Dieses „Glück“ teile ich auch gerne.

Was habt ihr vorzuweisen und was macht Ihr wenn morgen die Welt Untergeht? Auch eine Ursache für Depressionen ist Langeweile. Da eins der besten Dokumentarfilm die ich zu diesem Thema gesehen habe.
Ein sehr gutes Empfehlenswertes Buch über das Glück ist von Francois LelordHectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Motivationsbilder:

Glücksliste:

  1. Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen
  2. Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner Landschaft und Berge
  3. Glück ist, mit den Menschen zusammen zu sein, die man liebt
  4. Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt
  5. Glück ist, wenn man spürt, das man den anderen nützlich ist
  6. Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge

Glücklichsein beginnt immer ein wenig über der Erde – Karl Krolow

Wünsche euch allen einen Wunderschönen Tag, so wie ihr ihn euch Wünscht!
Alles liebe und viel Glück – Niki

„ein bisschen Abfall“

Aug 24, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Essen, Klettern, Sport, Wandern, WordPress  //  Keine Kommentare

Es gibt immer grössere Probleme auf der Welt, als „ein bisschen Müll“ in der Natur, könnte man jedenfalls meinen! Natürlich ist den Bewohnern von Kriegs- und sonstigen Krisengebieten erstmals egal, was für Müll auf der Welt landet. Denn für sie geht es in erster Linie um`s blanke Überleben.
 Aber alles fängt im Kleinen bei jedem selbst an. Wenn jemand kein Problem damit hat, seine Fischdose am Berg hinter den Felsen zu verstecken, wird er bestimmt nicht dazu zu bewegen sein, gelegentlich auf sein Auto zu verzichten, weniger zu heizen, weniger sinnlos in der Gegend herumzufliegen, weniger Müll zu produzieren etc. Denn so eine Spezies von Mensch, will immer alles ganz selbstverständlich für sich haben, bzw. denkt er nicht nach. Was wird aus seiner Fischdose am Berg? Es ist ihm egal! Oder meint er, irgendwann wird eine Organisation den ganzen Müll einsammeln? Jeder ist gefragt, der hier auf diesem Planeten lebt! Jeder muss selber was tun!

Wie viele Tiere in den Weltmeeren verrecken jämmerlich an dem immensen Plastikmüll, der da herumschwimmt? Hast Du schon mal so eine verletzte Schildkröte oder einen Wal oder Delphin gesehen, die sich im Plastikmüll verfangen oder ihn gefressen hat? Dann Googel mal danach! Kein Problem so ein bisschen Müll in den grossen Ozeanen, in der Natur? Doch, es ist ein Problem! 
Wenn jeder vor seiner Haustüre anfangen würde, etwas mehr für die Umwelt zu tun, würde sich die Gesamteinstellung ändern. Vielleicht wäre es dann auch mal möglich, Energie und Rohstoffe zu sparen, anstatt immer noch mehr produzieren zu müssen? Im Kleinen fangen die grossen Probleme an, bei jedem von uns, im eigenen Haushalt, draussen in der Natur… eben auf dieser Welt.

Die Welt an sich hat den Menschen nie gebraucht. Und sie wird sich auch wieder von ihm entledigen, irgendwie und irgendwann. Bis dahin müssen wir sehen, wie wir unser Zusammenleben, einschliesslich der wirtschaftlichen Probleme managen. Meines Erachtens ist das Hauptproblem „der Krone der Schöpfung“, des menschlichen Individuums das, dass er eigentlich nicht sozial ist, sondern getrieben von Macht, Egoismus und Reichtum eigentlich nur an sich denkt. Das macht kein Tier und das hat immer schon Kriege und Zerstörung mit sich gebracht.
 Der Plastikmüll wandert ins Meer, weil er am Festland gedankenlos abgelegt wird oder direkt von Schiffen dort hin befördert wird. Hauptsache, der Müll ist „von mir weg“! Meine Idealvorstellung von Mensch wäre die, dass es keiner über das Herz bringen würde, überhaupt Müll in die Natur zu entsorgen. Hier sind die Eltern gefragt, bei der Erziehung ihrer Kinder. Das ist aber chancenlos, wenn die Eltern selber kein Vorbild sind.
 Ich schmeisse nicht mal einen Kaugummi weg, weil ich denke, es könnte ein Tier fressen und daran zu Grunde gehen.
 Könnte keiner aus Überzeugung auch nur ein Stück Müll (und ich meine nicht Bananenschalen oder Apfelbutzen!) in die Landschaft werfen, egal ob kleine Mengen oder grössere, meine ich, alle hätten im ganzen Leben eine andere Einstellung zum Nächsten, zur Natur, zu unseren Energieproblemen usw.
 Ich selber habe weder Auto noch sonst ein Fossil-Verbrennungs-Gerät. Aber ohne Auto auskommen ist nicht einfach. Die Schweizer Postauto und die guten Zugverbindungen in aller Ehre.
 Aber manchmal ist dieser „Luxus“ angenehm, aber eben nicht immer Nötig.

Andererseits gab es mal eine Veröffentlichung, dass schon ein Flug nach Mallorca im Jahr so viel Dreck raus haut, wie wenn man das ganze Jahr auf das Auto verzichten würde. 
Irgendwie alles auch hoffnungslos, trotzdem kämpfe ich für meine schöne Natur, so gut es geht.
Es gibt dieses Jahr Millionen Zecken und Bremsen bis auf 2000m Höhe. Aber leider ist das wohl nicht die „Rache der Natur“ :-)
 Und die Bananenschalen machen die Welt nicht kaputt, es geht mir um die Einstellung eines jeden zur Natur. Ich hoffe viele meine Freunden werden die Zigarettenstummel, PET-Becher und RedBull Dosen fern halten von der Natur und artgerecht entsorgen.

OutDoor Messe in Friedrichshafen

Jul 18, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Sport  //  Keine Kommentare

Alle Jahre wieder – Die OutDoor Messe in Friedrichshafen. Mit Coni ging ich am Freitag an die Messe, um natürlich Outdoor Research zu Treffen, aber auch um die Neuigkeiten zu sehen. Danach ging es in den Alpstein Klettern. Viele neue schöne bunte Sachen, die Running Sachen immer noch eins der grossen Themen wie letztes Jahr. Die bunten Farben ebenfalls immer noch stark vertreten, was ich auch unterstütze. Am meisten hat mir gefallen:
– Die neuen Stöcke von Black Diamond
– Das CoolShild „Omni-Freeze Zero“ von Colombia
– Die neuen Kletterschuhe von 5.10 mit dem neuen weichem Gummi
– Lifematt Energie – Wasserdichte Batterie von Schweden
– Die Zustiegsschuhe von North Face und Saleva
– Brunton mit dem tragbaren Wasserstoff Reaktor
– Edelrid mit ihren Farben durch das ganze Sortiment
– Gerber mit ihren super kleinen aber funktionierenden Messern
Aber natürlich auch bei OR. Die neue Bekleidung ist einfach der Hammer.

Links:
OutDoor Industry Award 2013: Alle Gewinner
Trends & Neuheiten von der OutDoor-Messe 2013 (+ Bilder)

 

Outdoor Bekleidung

Jun 4, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Klettern, Wandern  //  4 Kommentare

Egal wie das Wetter ist, in den Bergen zu sein ist immer schön. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unmotivierte Leute
Der Spruch dass das Material das wichtigste ist finde ich falsch. Auch das beste Material ist immer einen Kompromiss. Bei sportlichen Aktivitäten kommt es zur Schweissbildung, die von den Membranen nach aussen Transportiert wird. Ist aber die Luftfeuchtigkeit zu hoch und nicht so kalt draussen, funktioniert der Austausch kaum noch. Auch muss die Feuchtigkeit zuerst an den Membranen kondensieren das ein Transport überhaupt stattfindet. Gutes Material das den Regen abhält und doch atmen kann ist natürlich von Vorteil. Aber man sollte achten, das man nicht so stark zum schwitzen kommt bei starker Aussenfeuchtigkeit. Auch würde ich mehrere Lagen zwar empfehlen, aber nur die Aussenhaut sollte  eine Membrane oder Microfasser haben. Ansonsten kommt es unweigerlich zum Feuchtigkeit Stau. Für in die Stadt oder leichtem Regen genügt auch Microfasser.
Ich durfte schon mehrmals meine Bekleidung auch im starkem Regen Testen. Wenn das Material hält, macht es auch im Regen Spass 🙂

Meine Empfehlung:
– Einen Regenhut zb der Sombrero von OR. Der ist bei all meinen Touren dabei. Der schützt auch sehr gut von der Sonne und der Rand kann bei bedarf aufgeklappt werden.
– Die ultra-leichte Regen Jacke Helium ll. Die Jacke ist atmungsaktiv und ist gerade mal Faustgross wenn verpackt.
Natürlich finde ich als Athlet von OR die Sachen gut, aber ehrlich, ich kenne die anderen Marken auch sehr gut (KillerLoop, Columbia, Mammut) von früheren Sponsoring. Es liegt mir fern diese nun schlecht zu machen, aber gutes Material erkennt man bei harten Einsätzen und da bin ich mit OR mehr als zufrieden.

OR-sommer OR-winter
Die Eigenschaften von Polyester
Polyester ist insbesondere im Hinblick auf seine Eigenschaften sehr überzeugend. So nimmt Outdoor-Kleidung aus diesem Material höchstens ein Prozent des Eigengewichts an Wasser auf. Dadurch trocknet die Kleidung entsprechend schnell und passt sich optimal den Anforderungen für die unterschiedlichen Wetterverhältnisse an. Polyester ist zudem ein Material, das sowohl reiss- als auch scheuerfest ist. Dadurch verhält es sich gegenüber Feuchtigkeit absolut fäulnisbeständig und ist gegen UV-Strahlen sehr resistent. Polyester isoliert auch besser als Naturfasern.
Im Vergleich zu Schaf- und Baumwolle kann Polyester als Material für die Outdoor-Kleidung zudem mit einem weiteren entscheidenden Vorteil überzeugen. So isoliert es fast 40 Prozent besser als Naturfasern. Grundsätzlich lässt sich Outdoor-Kleidung aus Polyester sehr angenehm tragen, sodass es problemlos auch für die Herstellung von Unterwäsche genutzt werden kann. Ich selber benutze auf Bergtouren und zum Klettern ausschliesslich Kunstfaser als Unterwäsche.

Aber… Da Polyester schneller trocknet, fühlt es sich kälter an. Das kommt vom Thermodynamischen her. Das Trocknen beziehungsweise das Verdampfen braucht Energie, wo vom Körper genommen wird. Bei Schafwolle passiert diesen Prozess viel langsamer. Es „fühlt“ sich Wärmer an. Eine gute Alternative sind die Mischfassern wie Dri-Release Wolle die das beste aus beiden Welten kombiniert. Es gibt einen Unterschied von Mensch zu Mensch. Speziell Frauen haben ein anderes Wärme/Kälte Gefühl. Für mich kann eine einfache GoreTex Jacke im Regen/Winter genügen, aber für die meisten Frauen wäre das zu wenig Isolierschicht.

Vor- und Nachteile von Baumwolle
Schaf- und Baumwolle nimmt zwar den Schweiss auf, aber sie leiten die Feuchtigkeit nicht ab, sondern speichern sie. Vergleicht man Baumwolle mit anderen synthetischen Materialien, lässt sich deutlich erkennen, dass sie rund 15 Mal so viel Wasser aufnimmt wie die Kunstfasern. Auch ist die Wärmeleistung bei Nässe sehr schlecht. Schafwolle lässt sich mittlerweile sehr angenehm zu tragen und wärmt gut, aber eben leider nicht reiss- und scheuerfest und natürlich nicht optimal geeignet für Regen oder Sportliche Aktivitäten bei denen der Schweiss abtransportiert werden sollte um den Körper Trocken zu halten. Auch Merinowolle nur für kalte Tage ohne grosse Schweissbildungen. Ausser man nimmt Ersatz Kleidung mit, was aber für mich gegen das Prinzip; Light bring weit geht.
Aber mal ehrlich… Was nützt die beste Dreilage GoreTex wenn man sie nie bei richtigem dafür vorgesehenen Wetter Testen kann/will? Der Weg zum Büro geht auch mit Schirm. Aber viele Tragen die HighTech Sachen als Presstisch statt für den Outdoor nutzen. Schade eigentlich.
Vom Regen überascht Hand im Regen Das Gewitter zieht über uns Hohgant bis jetzt noch im Nebel, zurz vor dem Gewitter Sturm auf dem Stoss 6,5 Stunden im Regen Rigi Nordrippe überquerung im Regen
Somit: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unmotivierte Leute 🙂
Danke an Maurice von OR für das weitere Wissen.

Das Fett muss weg.

Mai 27, 2013   //   by niki   //   Bergsport, Bergsteigen, Bike, Blog, Essen, Joggen, on the top, Wandern  //  Keine Kommentare

Der Sommer zeigt sich immer mehr und die Bergsteig Saison ist am erwachen. Somit wird auch die nötige Fitness am Berg gebraucht. Zwar war ich im Winter nicht auf der faulen Haut, aber wenn man nicht alleine Unterwegs ist, sind 1400hm für die meisten schon genug und auch das Tempo ist eher im Genussbereich. Um aber Ausdauer Training zu erreichen sind lange Touren mit einem höheren Puls in der anaeroben Schwelle sinnvoll und auch erforderlich.

Somit habe ich wieder begonnen mein Fitness stand auf die Bergsteig/Kletter Saison zu trimmen. Das heisst: Richtig zu ernähren und Ausdauer Sport mit Laufen zu machen. Joggen mit Musik im Ohr in schöner Umgebung kann ja spassig sein. Aber sich für das zuerst aufzuraffen, ist für die meisten das schwierigste. Ein Ziel und Sinn muss her. Damit meine ich eben nicht Joggen wegen der Fitness zuliebe, sondern ein reales visuelles Ziel. Das kann ein nächstes Dorf oder eine Strassenkreuzung sein. Bei Bergtouren ist das bei mir natürlich der Gipfel. Ziele zu haben ist allgemein sehr motivierend, in jeder Lebenslage.

Auch wenn ich alleine einiges zügiger unterwegs bin, geniesse ich sehr die Landschaft und die Ruhe. Zu sehen wie die Landschaft sich vom Urbanen zum Sub-Alpinen und schliesslich zum Alpinen Gipfel nähert, ist herrlich schön zu erleben.

Viele Bergprojekte habe ich mir vorgenommen. Natürlich auch eine die die Alpstein+ Tour nochmals um einiges übertrumpft 🙂 Aber dazu mehr wenn es soweit ist. Zuerst mal wieder die Kondition An-trainieren die ich letzten Sommer hatte, am liebsten aber noch verbessern. 500hm pro/h ist etwa der Wert wenn ich im Sommer alleine in den Bergen unterwegs bin. Da es aber einen Unterschied ist wie das Gelänge beschaffen ist. Stimmen die Angaben nur ungefähr (100 Hm Aufstieg = 1 LK, 250 hm Abstieg = 1 LK, 1 km Strecke = 1 LK. Für Skitouren gelten andere Regeln). Für neue Bergtouren natürlich auch neues Material. Danke an OR für die Unterstützung und die tollen Sachen die in den Bergen den kleinen aber feinen Unterschied ausmacht.

Fitness3 Fitness4 Fitness5 Fitness1 Fitness2

Link:
So macht Laufen Spass: Motivationstipps

Sportklettern

Mai 2, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Blog, Klettern  //  2 Kommentare

Sportklettern tu ich schon länger. Bergsteigen kam dazu, als ich keine Kletterpartnerin mehr hatte, um regelmässig draussen zu Klettern. So ging ich eben in die Berge, die ich so liebte. Zuerst nur Wandern, danach T5/T6 mit kraxeln und Monstertouren. Folglich dann auch Freesolo Projekte. Das dies natürlich nicht von heute auf morgen ging, sollte klar sein. Das „Risiko“ für mich immer akzeptabel. Auch wenn meine Freesolo Touren mittlerweile im 5a sind, ist es doch ein Unterschied zum Sportklettern wo man an die Grenzen gehen kann. Für zum Hallenklettern sind wir mittlerweile eine Lustige und im Niveau sehr unterschiedliche Truppe. Das ist auch gut so und passt sehr gut. Ich versuche 3x in der Halle zu Klettern, egal ob Routen oder Boldern. Interessanterweise habe ich in der Halle Sturzangst und komme somit selten über 7a. Habe vom SAC letztes Jahr ein Mentalkurs gemacht, was ein wenig geholfen hat. Jedenfalls weiss ich nun warum das bei mir so ist. Kurz: Draussen ist es keine Option zu Stürzen, die Konsequenz wäre zumeist den sicheren Tot. Aber um besser zu werden muss man an die Grenzen gehen. Somit wäre die Halle dazu Ideal. Nur bin ich lieber draussen als indoor am Klettern. Also… Outdoor-Sportklettern am gut gesicherten Felsen. Somit lag es nah das ganze mangels fehlende Partner auch alleine zu machen. Ich nahm mein altes Grigri und bastelte mir eine Solist Lösung. Und ich muss sagen das ganze Funktioniert ziemlich gut. Die Modifikationen habe ich so gemacht das ich auch vorsteigen kann, ja sogar Mehrseillängen sind dadurch möglich. Habe mir lange überlegt ob ich diese Infos überhaupt veröffentlichen möchte. Aber schliesslich ist jeder selber verantwortlich für sein tun. Vielleicht bekomme ich ja sogar noch gute Tipps von anderen ? 🙂

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Die Modifikation am Grigri. Zwei kleine Löcher im Plastik mit 3mm Schlinge um das Grigri in aufrechter Position zu halten.

Baumsicherung mit Redundanz

Baumsicherung mit Redundanz

Klettergarten Klus

Klettergarten Klus. Dazu gut geeignet. Wer kennt noch mehr gute?

Grigri in Aktion

Vorstieg: Links das Seil was am Baum unten Befestigt ist. Die blaue Bandschlinge und die Gift-grüne Schnur um das Grigri in aufrechter Position zu halten. Die blaue Bandschlinge ist meine Nabelschnur für die Standsicherung.

Die Konstruktion. Am linken Seil wird geklettert

Die Konstruktion. Am linken Seil wird Toprope geklettert

Die Modifikation am Grigri

Die Modifikation am Grigri. Das wegschleifen der Alu-Nase, damit das Seil besser durchläuft beim Vorsteigen.

Die Konstruktion

Die Konstruktion mit einem Stein am Seil, damit das Seil im Toprope gut durchrutscht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum gesichertes Solo klettern braucht man das übliche Material:
– Kletterseil mit möglichst langer Seildehnung und Dicke zwischen 10 und 11 mm wegen dem Grigri.
– Nabelschnur mit Karabiner für die Standsicherung.
– Expresse für die Route.
– 60cm geschlossene Bandschlingen mit mini Karabiner um das Grigri in aufrechter Position zu halten. Brusthalter von einem Rucksack geht auch.
– Das Modifizierte Grigri mit etwa 3mm Schnur für die aufrechte Position.
Und sehr wichtig: einen Stand mit Redundanz Sicherung beim Einstieg. Das können auch Bäume sein. Ein einzelner Bolts genügen nicht.
Ebenfalls als Redundanz am hängendem Seil einen Knoten machen, falls das System versagt oder der Seilmantel reist. So wird der Knoten am Grigri hängen bleiben.

Beim Vorsteigen nimmt man sich viel Seil und fixiert es mit einer Sackstichschlinge oder mittels Ropman2 an einer Materialschlaufe. Dies dient einerseits der Seilzugentlastung und anderer Seite als Sicherheit, sollte das Grigri nicht blockieren, bleibt man spätestens am Sackstich oder dem Ropeman2 hängen. Mit dem Ropman2 oder Minitraxion (Seilrolle mit Rücklaufsperre) habt ihr den Vorteil, dass man das Ganze schneller einstellen kann als Knopf auf, Knopf neu machen usw. Das Modifizierte Grigri sollte in aufrechter Position sein damit das Seil gut durchläuft. Mit Hilfe einer Hals- oder Brustschlinge und den zwei kleinen Löcher im Plastik mit 3mm Schnur vom Grigri, funktioniert das ganz gut. Bin aber in dieser Sache noch ein wenig am Tüfteln ob es nicht noch besser geht. Das Grigri solltet ihr im Übrigen mit einem Ovalkarabiner einhängen, damit eine Querbelastung ausgeschlossen wird.

So klettert man von Express zu Express. Ist man am Umlenker angekommen, wird die Standsicherung fixiert und das Kletterseil durchgefädelt. Nun kann man sich ablassen und die Expressen ausbauen. Beim Toprope könnt ihr auch einen Stein oder den Rucksack als Gegengewicht nehmen damit das Seil gut durchläuft. Vergesst aber nicht auch hier die Knoten oder Ropeman2 zu verwenden.

Ihr seht also es ist gar nicht so einfach und man muss sich schon sehr genau überlegen was man da eigentlich macht. Diese Techniken sollten im Klettergarten geübt werden. Vor allem welches Seil jetzt eingehängt wird ist am Anfang etwas unübersichtlich.

Fazit: Natürlich ist es spassiger zu zweit zu Klettern. Aber nicht jeder kann und möchte Mehrseillängen im 6c machen. Somit ist der Solist eine gute Möglichkeit. Toprope geht super. Beim Vorstieg wegen der fehlender dynamischer Sicherung ist Vorsicht geboten.

Achtung: Wehe wenn jemand auf die Idee kommt das ganze nachzumachen und es zu Probleme kommt und dann das ganze auf mich beruft. Jeder kann machen was er will. Es gibt viele Anleitungen zum Selbstmord im Netz. Bei Fragen versuche ich aber gerne zu helfen.

Packliste Sommer

Mrz 21, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Bergsteigen, Blog, Essen, Klettern, on the top, Sport, Wandern  //  1 Kommentar

Eine Packliste für den Winter habe ich ja schon mal in meinem Blog Veröffentlicht. Nun noch die Packliste für eine Sommer-Bergtour:

Die Wichtigsten Links neben der Packliste! Solltet ihr unbedingt Lesen 🙂

Packliste Winter
Bergsport
Campieren und biwakieren in den Schweizer
Risikomanagement
Risiko? Aber sicher!
Outdoor Fotokamera

Bekleidung
•    Gute Bergschuhe die schon eingelaufen wurde. Feste, grob profilierte und griffige Sohle
•    Atmungsaktie Wäsche. keine Baumwolle Kleidung!
•    Leichte Gore-Tex Jacke (Regenjacke) Winddicht oder mindestens Windabweisend
•    Lange Berghose SoftShell oder Stretch
•    SoftShell oder Fleecejacke für kalte Tage
•    Dünne Fingerhandschuhe. Eventuell warme Handschuhe je nach Temperatur
•    Mütze, Sonnenhut ev. Stirnband oder Buff
•    Funktionelle Socken (1 Ersatzpaar) Ohne Nähte

Diverses
•    Rucksack mit Hüftgurt (30-45l)
•    Sonnenbrille / Gletscherbrille Schutz gegen (UV-A, -B und -C “UV 400″) Kategorie 4
•    Sonnen- und Lippencrème
•    Taschenmesser / Leatherman
•    LED Stirnlampe mit neuer Batterie
•    Heftpflaster und Compeed
•    Halbtax, GA ID, SAC/DAV-,Rega-Ausweis, wenn vorhanden
•    Notfall Apotheke
•    25`000 Landkarte, Koordinatenmesser, GPS mit Track
•    Mobiltelefon, Strom/Akku Ersatz
•    Biwaksack mit Ev. 3-Saison Schlafsack

Technische Ausrüstung – je nach Tour
•    Gas oder Benzin Kocher mit Piezozündung und Topf mit hohem Wirkungsgrad
•    Alpin Pickel
•    Ski-, Touren- Teleskopstöcke (kleiner Teller)
•    Klettergurt mit 1 HMS Karabinern und Standschlinge
•    2x Bandschlinge 120cm (Zum Selbstsicherungen setzten)
•    60m oder 30m Halb-Sicherungsseil
•    2x Prusik (für Gletscher und zum Abseilen)
•    Ev. Fotoapparat, Feldstecher

Verpflegung
•    Tourentee in Termoskanne für kältere Tage. Trinkflasche mit viel Flüssigkeit. Kohlensäuriges Süsswasser ist nicht geeignet. Besser Isotonisch
•    Nehmt die Zwischenverpflegung für die entsprechende Anzahl Tage mit. Trage nicht zu viel und vor allem Essen mit, welches du bei Anstrengung besonders magst. Gut geeignet sind Dörrobst, Schokolade nur wenn es nicht allzu Warm ist. Käse, Vollkornbrot, Energieriegel und Traubenzucker
•    Halbpension: Bei den meisten Hütten ist Halbpension (Abendessen/Frühstück) inklusive.

Übernachtung in Hütte/n
•    Ohrenpfropfen
•    Toilettenartikel im Kleinformat, ev. Erfrischungstüchlein
•    Innenschlafsack aus Seide oder Baumwolle (aus Hygienegründen)
•    Die Hütten verfügen in der Regel über fliessend kaltes Wasser zur Körperpflege
•    Es stehen Hüttenfinken zur Verfügung
•    Geld für die Barzahlung der Übernachtung (etwa 45.- pro Nacht) SBB und Lifte

Packtipps
Light bringt weit! Dein Rucksack sollte nicht mehr als 7-9 Kg wiegen. Dies vor allem auf Touren von Hütte zu Hütte.
Nicht alles was nicht auf der Liste steht, muss auch nicht mit. Sämtliche Reservekleidung am besten wasserdicht verpacken. Und anstelle einer Regenhülle für den Rucksack leistet ein einfacher Müllsack im Rucksack gute Dienste. Abfall immer und alles wieder mitnehmen!

 Sehr wichtig:
•    Gute Kleidung mit Windstopp
•    Gute bequeme Bergschuhe
•    Genug zu Trinken
•    Mobiltelefon, GPS und/oder 25`000 Landkarte
•    Geld, Ausweis, kleine Notfall Apotheke

OR-sommer OR-winter

 

Radical Splitboard

Feb 18, 2013   //   by niki   //   Allgemein, Bergsport, Blog, Design, on the top, Snowboard, Sport  //  4 Kommentare

Tourengehen fuer Snowboarder: Splitboards auf dem Vormarsch

Auch wenn die geteilten Boards immer noch ein Nischen Produkt ist. Die Nachfrage sind für die Splitboards ist riesig. Kein Wunder, viele suchen die Einsamkeit in den Bergen beim Touren. Wollen aber nicht verzichten die Abfahrt mit dem Board zu geniessen. Der Aufstieg mit Schneeschuhen ist mühsam. Das naheliegende also ein geteiltes Board für den Aufstieg. Die Splitboards gibt es schon seit den 80ern. Jetzt sind sie wieder da. Dabei werden sie technisch ausgereifter und vor allem leichter.

Die Funktionsweise der Splitboards ist einfach: Im Grunde handelt es sich um in der Mitte längs durchgeschnittene Snowboards. Für den Aufstieg werden sie auseinandergenommen und bieten zwei Tourenski mit entsprechenden Bindungen und Aufstiegsfelle. Auf dem Berg angekommen, werden sie mit wenigen Handgriffen zusammengesteckt und wie ein Snowboard genutzt.

Bei meinen Touren ging ich immer mit Schneeschuhen. Was auch seinen Reiz hat, aber um einiges Anstrengender ist, da das Board auf dem Rücken mitgetragen werden muss. Mit Radical bin ich schon seit Winter 2012 an einem Splitboard am Entwickeln. Habe mir viele Systeme angeschaut. Aber leider nie mein Wunsch Board/System gefunden. Die meisten Boards sind immer noch zu Schwer oder/und viel zu Steif. Das neue Jones Carbon Board ist zwar leicht, aber extrem Hart und gemäss Insider auch nicht Stabil genug. Für mich zum Testen habe ich das neue Nitro Thunder 162cm. Gutes leichtes Board mit Camber. Was aber noch wichtiger ist, ist das Bildungssystem für das Splitboard. Hochgelobt an der ISPO war das Splitstick. Nach genauer Betrachtung kamen aber mehrere Fehler zu Tage. Die Bindungsdisk lässt sich nur 30° drehen und steht dann etwa 1.5cm über dem Board hinaus. Falls da eine Beschädigung stattfindet, ist es nicht mehr möglich der Splint zu befestigen was die Bindung am Board hält. Was gegen das vereisen hilft, ist ein Silikon Spray für die Bindung und Split-Teile.
Das System von Karakoram, was auch von Jones verwendet wird, habe ich auf meinem Nitro Splitboard. Einfaches und schnelles System. Aber viel zu Teuer, schwerer als Spark  und nicht gerade das Stabilste. Die Teile sind auch fast nicht zu bekommen. Das Voilé System ist das bekannteste und wohl älteste System. Aber eben auch das älteste ohne grosse Erneuerungen. Dazu kommt das Voilé von jedem eine Lizenz einfordert, wo das Lochsystem benützen möchte. Das ist auch der Grund warum alle anderen Hersteller die Inserts um 3mm verschoben haben und nur eine Feile das Problem lösen kann. Das System für was ich mich nun für Radical entschieden habe ist das SparkTesla System für das Jahr 2014. Stabil und Leicht. Dazu mit zwei Steighilfe-höhen und ohne Split. Die Split Hooks und die Tip-Tailclips von Voilé, da die sich bewährt haben, drehbar sind und somit beim Laufen nicht im Weg kommen oder beschädigt werden. Für den Aufstieg verwenden wir die Felle von Gecko die ohne Kleber auskommen. Es ist ein sogenanntes Adhäsionsfell. DAS Skitourenfell Gecko von MP Sports ist eine Weltneuheit auf dem Skitourensektor. Es saugt sich ohne Kleber auf dem Board fest. Vorteile des Gecko Adhäsionsfells: Es ist KEIN Klebefell. Es saugt sich durch Molekularkraft (Adhäsion) am trockenen und nassen Board fest. Mehrmaliges Auf- und Abfellen ist somit kein Problem! Absolut bedienerfreundlich, da man die Felle ohne Schutzfolie zusammenlegen kann, ohne dass sie verkleben.Verschmutzungen auf der Beschichtung kann man einfach mit klarem, warmem Wasser abwaschen. Es ist hitze- und kältebeständig von + 250° bis – 70° und haftet auch unter Extrembedingungen. Die Gecko Beschichtung hat eine sehr lange Lebensdauer.

Die Breite vom Board, respektive von den Skis ist nicht mehr das wichtigste. Mittlerweile sind die Tourenskis auch breiter geworden, so dass das Radical Splitboard auch in diesen Spurgrössen im Aufstieg ihren Platz finden. Aber richtig Spass macht natürlich das selber Spuren 🙂
Wegen der Länge; Ja, je mehr Auflagefläche, desto besser der Auftrieb. Aber für den Aufstieg absolut hinderlich nicht nur bei bei der Spitzkehre. Dank unserem Lion Shape wo in der Nose einen Rocker aufweist, ist der Auftrieb genug gut. Über 162cm würde ich nicht gehen. Ich selber habe neben dem Surf 222cm das kleine Lion mit 152cm. Das genügt und hat einen Auftrieb wie ein 166cm Freerideboard. Habe ich Nachteil mit dem Splitboard? Ich finde nicht, es vereinigt das beste aus beiden Welten.

Das neue Radical Lion Splitboard kommt am September 2013 in den Handel mit der Länge: 162cm
Es hat den gleichen Shape wie das Lion 162cm. Nur das es 4 statt 2 Stahlkanten hat. Preis mit den Hooks und Tip-Tailclips: 2150.- Optional mit denn neuen Spark Tesla System und die Geckofelle.
Das Board ist natürlich leicht und mit dem Flex vom Lion 162cm. Also nicht so Steif wie die meisten Splitboard der anderen Hersteller. Denke wir haben eins der besten Splitboards auf dem Markt. Natürlich nicht das günstigste, aber so wie von Radical erwartet, einfach der Hammer und ohne Kompromisse auch auf der Piste.

Radical Lion 162cm Splitboard

Radical Lion 162cm Splitboard

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